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Startseite AktuellGrüne, CDU und Volt stimmen mit AfD für erneut teurere Bustickets in Osnabrück
AktuellOsnabrück

Grüne, CDU und Volt stimmen mit AfD für erneut teurere Bustickets in Osnabrück

von Heiko Pohlmann 17. September 2025
von Heiko Pohlmann 17. September 2025
Symbolbild Busfahrplan
91

Busfahren wird in Osnabrück schon wieder teurer: Ab Januar 2026 soll das günstigste digitale Einzelticket 3,00 Euro kosten (zuvor 2,90 Euro). Wer nicht per App bucht, zahlt weiterhin 10 Cent mehr.

Zuletzt wurden die Preise im Januar dieses Jahres erhöht, ebenfalls um 10 Cent für ein Einzelticket.

Anders als in den vergangenen Jahren, als solche Entscheidungen im Aufsichtsrat der Stadtwerke hinter verschlossenen Türen fielen, wurde die Erhöhung diesmal öffentlich im Rat debattiert und beschlossen. Kritik gab es auch daran, dass die Verwaltungsvorlage erst kurz vor der Ratssitzung in die Tagesordnung eingefügt wurde. Eine Mehrheit aus Grünen, CDU, Lukas Ölmann von Volt, AfD-Ratsherr Alexander Garder und Oberbürgermeisterin Katharina Pötter stimmte zu; SPD, FDP/UWG und Linke lehnten ab.

Neue Preise für Busfahrkarten in Osnabrück / Quelle Ratsinformationssystem (RIS)

Neue Preise für Busfahrkarten in Osnabrück / Quelle Ratsinformationssystem (RIS)

Scharfe Kritik der SPD: „ÖPNV ist Rückgrat der Mobilitätswende“

Als falsches Signal bewertete die SPD die Vorlage. Der ÖPNV sei „Rückgrat der Mobilitätswende in Osnabrück“ und zugleich „ein Stück Teilhabe und ein Stück Gerechtigkeit“. Heiko Panzer mahnte an, die Preisgestaltung sei „schon jetzt maximal angespannt“. Positive Erfahrungen – etwa der kostenlose Busverkehr zum Tag der Niedersachsen oder das Deutschlandticket als „wahre Erfolgsgeschichte“ – zeigten, dass attraktive Konditionen Nachfrage schaffen. Statt weiterer Belastungen brauche es dichteres Angebot, Busspuren, kurze Wege und bezahlbare Tickets.

Grüne: Zustimmung mit Bauchschmerzen und Forderung nach Verfahrenstreue

Unmut gab es bei den Grünen insbesondere über die späte Einbringung der Vorlage. Die Beratung „erst im Nachtrag“ sei „nicht mehr akzeptabel“; solche Fragen gehörten künftig frühzeitig in die Fachausschüsse. Dennoch plädierten die Grünen für Zustimmung, um die gemeinsame Tarifarchitektur mit Landkreis und Verkehrsgemeinschaft (VOS) nicht zu gefährden. Ein Aufhalten der Entscheidung würde den Prozess „auf Monate“ verlängern, mahnte Jens Meier. Erwartet wird nun mehr Transparenz und eine frühere Einbindung der Gremien.

FDP/UWG: „Abgesang auf den Nahverkehr“

Deutlich schärfer fiel der Widerspruch aus der FDP/UWG-Gruppe aus. Ein „Teufelskreis“ sei entstanden: „Die Mobilität wird eingeschränkt, gleichzeitig werden die Preise teurer.“ Stadtteile wie Hörne würden „praktisch abgehängt“, Nachtbusse reduziert, Fahrpläne ausgedünnt. Eine Erhöhung bei gleichzeitigem Leistungsabbau sei „kontraproduktiv“, warnte Oliver Hasskamp. Ein Einzelticket konkurriere direkt mit dem Deutschlandticket – höhere Preise bei schlechterem Service ließen den ÖPNV für viele „schlicht keinen Sinn“ machen. Der FDP-Ratsherr forderte einen Kurswechsel: „Bessere Qualität zu fairen Preisen.“

CDU: Kostensteigerungen im ÖPNV lassen sich nicht wegdiskutieren

Aus Sicht der CDU sind die Mehrkosten sachlich zu tragen. Interne Maßnahmen zur Kostensenkung dämpften die Steigerungen zwar, der Zuschussbedarf wachse dennoch weiter. Deshalb sei es „ein Akt der Verantwortung“, die Tarifanpassung mitzutragen und die regionalen Absprachen einzuhalten. Ein Ausscheren Osnabrücks würde dem Verfahren schaden, argumentierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Marius Keite.

Robert Alferink (SPD) sieht Risiko für die Akzeptanz des ÖPNV

Vor einem „strategischen Fehler“ warnte in einem weiteren Redebeitrag für die SPD ihr Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink. Man erhöhe Preise „für ein Netz, das jetzt schon löchrig ist“. In der Öffentlichkeit entstehe leicht der Eindruck, für Großprojekte sei Geld da, „da draußen stehen Leute, die sagen, guck mal, für den VfL ist Geld da. Für die medizinische Hochschule. Guck mal, da wird das Theater saniert, 100 Millionen. Aber jetzt wird hier beim ÖPNV wieder nach oben gedreht.“. Solche Vergleiche teile er zwar nicht, sie schadeten aber dem Vertrauen in politische Entscheidungen. Und an den Vertreter der AfD gerichtet: „und da grinst der Populist dahinten“.

Oberbürgermeisterin Pötter entschuldigt sich für Verfahrenspanne

Zum Abschluss warb Katharina Pötter um Zustimmung – und erklärte, warum diesmal öffentlich abgestimmt wurde: Durch die Neuorganisation der Zuständigkeiten im ÖPNV liegen Tarifanpassungen nicht mehr allein in Aufsichtsgremien, sondern benötigen das Votum des Rates im offenen Teil.
Zugleich entschuldigte sie sich für die späte Vorlage: Eine Panne im Vorlagensystem habe die fristgerechte Beratung verhindert. Für künftige Tariffragen sagte sie rechtzeitige Befassung in Verwaltungsausschuss und Aufsichtsgremien zu.

Mit den Stimmen von Volt und AfD brachten die Grünen zusammen mit der CDU die neuerliche Tariferhöhung auf den Weg.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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