# Gewerkschaft fordert deutlich mehr Bundespolizei zum Schutz des Kanzleramts Datum: 11.01.2026 10:05 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/gewerkschaft-fordert-deutlich-mehr-bundespolizei-zum-schutz-des-kanzleramts-674889/ --- Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert einen deutlich stärkeren Schutz des Bundeskanzleramtes durch die Bundespolizei. Angesichts des fortgeschrittenen Erweiterungsbaus im sogenannten Kanzlerpark sei eine erhebliche personelle Aufstockung nötig, die nach Gewerkschaftsangaben nicht aus dem laufenden Haushalt finanzierbar ist. ## GdP fordert mehr als 100 zusätzliche Kräfte Der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, dringt auf eine deutliche Verstärkung der Präsenz der Bundespolizei im Regierungsviertel. „Wir brauchen eine erhebliche personelle Aufstockung – aus unserer Sicht weit über 100 Kräfte“, sagte Roßkopf der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Hintergrund der Forderung ist der inzwischen fortgeschrittene Erweiterungsbau der Regierungszentrale im sogenannten Kanzlerpark, der voraussichtlich 2027 fertiggestellt sein soll. „Bereits während der Bauphase sind Schutzmaßnahmen durch die Bundespolizei erforderlich. Hierfür ist schon mehr Personal notwendig. Ein weiterer Aufwuchs wird dann bei Fertigstellung des Erweiterungsbaus unerlässlich sein“, so Roßkopf laut „Rheinischer Post“. ### Mehrbedarf während Bauphase und nach Fertigstellung Roßkopf betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, der zusätzliche Personalbedarf müsse mit zusätzlichen Mitteln finanziert werden, da die Bundespolizei die Stellen, die dauerhaft eingerichtet werden sollen, aus dem aktuellen Etat nicht stemmen könne. „Aus dem jetzt laufenden Haushalt wäre dies eine Mehrbelastung, welche uns zwingen würde, woanders einzusparen“, warnte Roßkopf in der „Rheinischen Post“. Laut Gewerkschaft sorgen im Kanzleramt derzeit gut 300 Bundespolizisten für die Sicherheit. Durch den von der GdP geforderten Stellenaufwuchs würden Personalkosten von rund acht Millionen Euro anfallen. Derzeit liefen dazu Gespräche, so Roßkopf gegenüber der „Rheinischen Post“. Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 11. Januar 2026 10:05. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück