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Startseite Deutschland & die WeltGeldwäsche-Verdachtsmeldungen in Deutschland weiter rückläufig
Deutschland & die Welt

Geldwäsche-Verdachtsmeldungen in Deutschland weiter rückläufig

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. März 2025
Geldscheine / Foto: dts
32

Die Zahl der Geldwäsche-Verdachtsmeldungen in Deutschland verzeichnet 2024 erneut einen Rückgang. Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ meldete die Financial Intelligence Unit (FIU) in Köln etwa 265.000 Fälle, was einen Rückgang von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Entwicklung der Verdachtsmeldungen

Die Financial Intelligence Unit (FIU) in Köln, die zentrale Meldestelle zur Bekämpfung von Geldwäsche in Deutschland, registrierte im Jahr 2024 rund 265.000 Verdachtsmeldungen. Diese Zahl zeigt einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den 322.590 Fällen im Jahr 2023. Der Trend eines abnehmenden Meldeverhaltens setzt sich damit fort, nachdem die Meldungen über Jahre hinweg gestiegen waren und 2022 mit mehr als 337.000 Fällen einen Höchststand erreicht hatten.

Keine Bestätigung der Zahlen

Ein Sprecher der FIU wollte die vom „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) genannten Zahlen nicht bestätigen. „Vorwegzunehmen ist jedoch, dass sich das Meldeverhalten auch im Jahr 2024 weiter abgeschwächt hat“, erklärte der Sprecher und verwies auf den Jahresbericht, der erst im Sommer veröffentlicht werde. Die zurückhaltende Stellungnahme verweist auf die Sensibilität und die Notwendigkeit genauer, validierter Daten, bevor öffentliche Aussagen getroffen werden können.

Sinkende Zahlen seit 2023

Die Zahl der Verdachtsmeldungen sinkt seit dem Jahr 2023, nachdem sie in den Jahren davor kontinuierlich zugenommen hatte. Diese Entwicklung könnte auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen sein, die jedoch erst mit der Veröffentlichung des offiziellen Jahresberichts der FIU genauer analysiert werden können. Bis dahin bleibt abzuwarten, welche Schlussfolgerungen die Behörde aus den jüngsten Zahlen ziehen wird.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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