Lange Zeit waren die Dinge klar geregelt: Wenn Verbraucher ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung ins Auge gefasst hatten, galt es sich bei verschiedenen Anbietern nach Einzelheiten zu erkundigen. Die Verbraucherzentralen oder auch Zeitungen wie Stiftung Warentest gaben bei Bedarf eine zusätzliche Orientierung. Anhand der gesammelten Informationen konnten sich Verbraucher dann ein eigenes Bild machen und sich für das Produkt der Wahl entscheiden.

Heute ist es wesentlich schwieriger, als einzelner Verbraucher einen Überblick über diverse Produkte oder Dienstleistungen zu behalten. Auch sind viele Produkte wesentlich komplexer geworden und somit schwieriger zu verstehen. Insbesondere bei Finanzprodukten sind viele Verbraucher auf die Meinung von Experten angewiesen. Mit Vergleichsportalen haben Verbraucher die Möglichkeit, verschiedene Produkte oder Dienstleistungen unterschiedlicher Anbieter übersichtlich auf ihre Konditionen und Details hin zu vergleichen. Was gilt es dabei zu beachten?

Den eigenen Ansprüchen gerecht werden

Ob es darum geht den günstigsten Stromanbieter zu finden, den günstigsten Kfz-Versicherer oder das Girokonto mit den besten Konditionen, der Blick ins Internet hat sich bei Verbrauchern fest etabliert. Wenn es um Ratschläge für die eigenen Finanzen geht, vertrauen deutsche Verbraucher weniger den versprechen einzelner Anbieter als dem Rat guter Freunde oder Empfehlungen von unabhängigen Vergleichsportalen. In vielen Fällen können Verbraucher bestimmte Risiken schlicht nicht abschätzen und benötigen den verlässlichen Rat eines Fachmanns. Aufgrund des unüberschaubaren Angebots an verschiedenen Tarifen, Kosten- und Gebührenmodellen ist ein manueller Vergleich heute kaum noch möglich bzw. sehr zeitintensiv. Gerade, wenn es um Finanzthemen wie Kredite, Versicherungen, Strom- oder Mobilfunkanbieter geht, lässt sich mit einem systematischen Vergleich oftmals bares Geld sparen. Portale wie moneycheck.de helfen Verbrauchern zum einen sichere Produkte zu erhalten, zum anderen helfen sie auch das jeweils günstigste Produkt zu finden. Anhand persönlicher Auswahlkriterien lässt sich die Suche so einstellen, dass immer das Angebot gefunden wird, das am besten zu den eigenen Ansprüchen passt.

Digitale Finanzprodukte auf dem Vormarsch

Besonders attraktiv für Verbraucher sind vor allem viele der neuen, digitalen Finanzprodukte. Häufig sind den Verbrauchern entsprechende Produkte aber gar nicht bekannt oder sie verstehen sie schlichtweg nicht. Auch hier helfen Vergleichsportale, indem sie die notwendigen Informationen zu einzelnen Produkten oder Dienstleistungen bereitstellen, die für Verbraucher von Interesse sind. Viele scheuen beispielsweise Online Banking aus fehlender Sachkenntnis und verpassen so die Chance auf gebührenfreie Kontomodelle. Auch in anderen Bereichen lassen sich teilweise hohe Kosten sparen, wenn man nicht das erstbeste Angebot wählt, sondern einen unabhängigen Vergleich durchführt.

Die Benutzung eines Vergleichsportals, um sich einen Überblick über verschiedene Produkte und Dienstleistungen einer bestimmten Kategorie zu verschaffen, lohnt sich in jedem Fall und gehört sicherlich mit zu den sinnvollen Spartipps. Verbraucher haben somit die Möglichkeit sich umfangreich über die Konditionen einzelner Angebote zu informieren und sie mit ähnlichen Angeboten anderer Anbieter zu vergleichen. Durch eine Filterung der Suchergebnisse lassen sich immer die Angebote anzeigen, welche bestmöglich zur individuellen Situation passen.