Osnabrück 🎧Zeichen gegen Gewalt: Osnabrück leuchtet orange am 25. November

Zeichen gegen Gewalt: Osnabrück leuchtet orange am 25. November

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ZONTA setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die beiden ZONTA Clubs Westfälischer Friede und Osnabrück rufen Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen auf, sich an ihrer Aktion zu beteiligen und mit leuchtendem Orange am 25. November ein deutliches Zeichen gegen Gewalt zu setzen.

Geschlagen, vergewaltigt, gedemütigt, getötet: Seit Corona beobachten Fachleute und Hilfsorganisationen einen deutlichen Anstieg der gemeldeten Fälle von Gewalt gegen Frauen. „Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2019 sind bereits im Jahr 2018 in Deutschland 118 Frauen durch ihren Partner zu Tode gekommen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch in Osnabrück wurde 2019 eine junge Frau Opfer eines Femizids. Es reicht“, sagt Anett Thürmer, Präsidentin des ZONTA Clubs Westfälischer Friede in Osnabrück.

„ZONTA Says NO“

Unter dem Motto „ZONTA Says NO“ setzen die beiden ZONTA Clubs Westfälischer Friede und Osnabrück sichtbare Zeichen gegen die sexualisierte Gewalt, ihre Ursachen und Folgen. Die beiden Osnabrücker ZONTA Clubs beteiligen sich gemeinsam mit rund 130 ZONTA-Clubs bundesweit an der weltweiten Kampagne von ZONTA International. Das weltweite Netzwerk engagierter, berufstätiger Frauen unterstützt damit die gemeinsamen Anstrengungen der Vereinten Nationen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen (UN Women).

ZONTA Says NO-Aktivitäten in Osnabrück

In enger Kooperation zwischen Osnabrück Marketing und dem ZONTA Club Westfälischer Friede werden in diesem Jahr die öffentlichen Gebäude und Denkmäler am Wall orange leuchten. Zahlreiche weitere öffentliche Institutionen und Unternehmen, darunter Sparkasse, OsnabrückHalle, Lagerhalle, Stadtbibliothek, IHK, Koordinierungsstelle Frau und Betrieb, Firma Schäffer, Frauenberatungsstelle, Stiftung Opferhilfe, Kulturhaus, Hochschule Osnabrück als auch einige Werbegemeinschaften unterstützen die ZONTA Says NO-Aktivitäten in Osnabrück.

Die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung

„Wir sind froh über das breite zivilgesellschaftliche Engagement. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung. Auch bei uns in Osnabrück ist sie trauriger Alltag“, sagt die Präsidentin des ZONTA-Clubs Westfälischer Friede: „Im Jahr 2019 hatten wir im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück 2.261 Opfer häuslicher Gewalt. Für 2020 zeichnet sich eine Steigerung um sechs Prozent ab, wobei aber von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist“, so Anett Thürmer.

Aufforderung zum Mitmachen

Die beiden ZONTA Clubs Westfälischer Friede und Osnabrück rufen Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen auf: „Machen Sie mit! Setzen Sie mit leuchtendem Orange ein deutliches Zeichen gegen Gewalt!“ Mehr Informationen zur Aktion sind erhältlich unter: www.zonta-westfaelischer-friede.de/ und der E-Mail-Adresse: zonta.streb-baumann@osnanet.de

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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