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GdP fordert bundesweites Böllerverbot nach Silvesterkrawallen in Berlin

Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, Benjamin Jendro, fordert mit Blick auf die Ereignisse der jüngsten Silvesternacht ein Umdenken der Politik beim jährlichen Feuerwerk. Angesichts verletzter Beamter und zahlreicher Einsätze plädiert er für ein bundesweites Böllerverbot oder zumindest drastische Einschränkungen beim Verkauf von Pyrotechnik und kritisiert die Haltung des Berliner Regierungschefs Kai Wegner (CDU) zu diesem Thema.

GdP fordert bundesweites Böllerverbot oder starke Einschränkungen

GdP-Sprecher Benjamin Jendro dringt auf deutlich strengere Regeln für das Silvesterfeuerwerk. „Wir brauchen im neuen Jahr definitiv andere Rahmenbedingungen, sei es ein bundesweites Böllerverbot oder zumindest drastische Einschränkungen beim Verkauf“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online.

Jendro kritisierte in diesem Zusammenhang auch Berlins Regierungschef Kai Wegner. Der CDU-Politiker hatte sich zuletzt hinsichtlich eines Böllerverbots zurückhaltend gezeigt. „Wir schätzen Kai Wegner, aber seine persönliche Meinung zum Böllerverbot sollte er hier hintanstellen“, entgegnete Jendro T-Online. Über ein Böllerverbot solle „nicht Kai Wegner entscheiden, sondern die Bevölkerung“.

Angriffe auf Polizisten und Folgen für das Sicherheitsgefühl

In Berlin waren in der Silvesternacht rund 4.300 Polizisten im Einsatz. Rund 30 Beamte wurden verletzt. Nach Angaben Jendros wurden Beamte „gezielt in den Hinterhalt gelockt, um sie anzugreifen“. Er hob gegenüber T-Online die Folgen der Krawalle hervor. „Viele trauen sich in Berlin nicht mehr auf die Straße.“

Laut Bilanz der Polizei bewegten sich die Einsatzzahlen in der Silvesternacht in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Für Jendro ist das kein Grund zur Beruhigung. „Das ist nicht normal, was in Berlin passiert ist, und es ist allein unseren Kollegen zu verdanken, dass es keine Ausschreitungen gab“, sagte er T-Online.

Verbotene Pyrotechnik und zahlreiche Ermittlungsverfahren

Die Berliner Polizei hatte bereits in den Wochen vor Silvester Hunderttausende Stücke verbotener Pyrotechnik aus dem Verkehr gezogen. In der Silvesternacht wurden 800 Ermittlungen wegen verschiedener Delikte eingeleitet. 430 Menschen wurden, überwiegend kurzzeitig, festgenommen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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