Aktuell Mehr Tierwohl: Steakmeisterei bekommt eigenes Rind

Mehr Tierwohl: Steakmeisterei bekommt eigenes Rind

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Überall, stets und in rauen Mengen verfügbar: Fleisch ist längst kein Luxusprodukt mehr. Als gequältes Industrieprodukt in Plastik geschweißt, identitätslos im Discounterregal verschachert. Genuss? Niemals. Tierwohl? Wohl kaum. Die Steakmeisterei geht deswegen neue Wege – mit Adelheid

Adelheid ist eine 16 Monate alte Angus-Färse aus ökologischer Bio-Aufzucht im nahegelegenen Bissendorf. Heute verbringt sie ihr Leben am Rubbenbruchsee in Osnabrück. Umgeben von Wald und Wiese hält dieser Ort die besten Wildkräuter als Futter und stets frisches Seewasser bereit. Adelheid ist das erste eigene Tier der Steakmeisterei. Mit Adelheid wollen die Betreiber zeigen, dass Fleisch nun mal nicht am Baum wächst.

Bewusster essen

Es mag einigen zunächst befremdlich erscheinen, ein Lebewesen Zeit Lebens so liebevoll behandeln um es dann zu schlachten. Aber genau
darum geht es der Steakmeisterei: Für ein Steak (ein Schnitzel, einen Braten, eine Tube Bärchenwurst) stirbt ein Lebewesen. Das muss den Menschen wieder Bewusst werde. Der gedankenloser Fleischkonsum hat längst Ausmaße angenommen, die nicht mehr gemeinverträglich sind. Das muss sich ändern.

Keine Marketingfloskel

“Uns ist Tierwohl eine Herzensangelegenheit. Keine Marketingfloskel”, erklären die Betreiber. Ihr langfristiges Ziel: Jedes unserer Steaks kommt von unseren eigenen Rindern. Doch der Weg dorthin ist noch lang. Adelheid ist der erste Schritt auf diesem Weg. Gemeinsam mit dem Verein “Weidelandschaften e.V.” hat die Steakmeisterei nun die Möglichkeit diesen ersten Schritt zu gehen.

“From nose to tail.”

“Ein Tier schlachten um nur die Lieblings-Steaks herauszuschneiden? Niemals”, finden die Betreiber. “Wenn wir ein Tier töten haben wir die Pflicht und die Verantwortung es so ausgiebig wie möglich zu verarbeiten. Nur so kann der Wandel von der “Alles ist stets verfügbar” zurück zur “Wir verwenden was da ist”-Gesellschaft funktionieren. Fleisch wächst eben nicht auf dem Baum. Für dieses Lebensmittel stirbt ein Lebewesen. Und es verdient wieder mehr Respekt. Wie? Mit größt möglichster Nachhaltigkeit in seiner Verarbeitung.”

Die Botschaft lautet deswegen:
“Esst weniger Fleisch und wenn, dann was Gutes!”


PM
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