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Für 100 Euro pro Schüler: Stadtelternrat Osnabrück will neues Infektionsschutzkonzept für Schulen

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Die Corona-Infektionszahlen steigen bundesweit an und stagnieren in der Region Osnabrück auf hohem Niveau. Zahlreiche Schulen aus Osnabrück und Landkreis unterrichten aktuell im Szenario B, dem Wechselunterrichtsmodell. Der Stadtelternrat Osnabrück fordert ein neues Infektionsschutzkonzept, um den Unterricht im Szenario A dauerhaft möglich zu machen.

„Dieses Auf und Ab und Hin und Her der Szenarienwechsel in den Schulen ist unserer Meinung nach nicht weiter tragbar. Deshalb bittet der Stadtelternrat die Schulträger der Osnabrücker Schulen, Maßnahmen zu ergreifen, um langfristig tragbaren Infektionsschutz in den Schulen zu installieren: Präsenzunterricht muss unabhängig von Inzidenzen möglich sein!“, formuliert der Stadtelternrat in einer Pressemitteilung. Die Vorgehensweise, regelmäßig zu Lüften, wäre nicht ausreichend und im Winter zunehmend schwerer zu realisieren.

Mobiler Luftreiniger würde Abhilfe schaffen

Daher schlägt der Stadtelternrat eine andere Methode vor, um dauerhaften Unterricht im Szenario A zu ermöglichen: „Die einzigen Maßnahmen, die hier nachhaltig Abhilfe für die Klassen schaffen können, sind unserer Meinung nach, Trennwände mit Umlaufkante und vor allem mobile Luftreiniger, die folgende Eigenschaften haben müssen: Die Filterleistung (HP13/14) muss mindestens die 6-fache Menge des Raumvolumens erreichen und sie müssen leise genug (<52 dB (A) bei 1200m3/h) sein, damit sie nicht ausgemacht werden.“ Mit diesem Vorschlag stützt sich der Stadtelternrat auf den Vortag des Physikers Prof. Dr. Christian J. Kähler „Wie können Infektionen an Schulen verhindert werden?“.

Kosten würden 100 Euro pro Schüler betragen

Doch die Anschaffung von Trennwänden und mobilen Luftreinigern ist nicht ohne weiteres zu realisieren. Der ausschlaggebende Faktor sind die Kosten, die nach Berechnungen des Stadtelternrats etwa 100 Euro pro Schüler betragen würden. Diese würden „durch Heizkosten, gesundheitliche Behandlungen nach einer Infektion und gegebenenfalls Mehrausgaben für das Aufholen der verpassten Bildungseinheiten sehr schnell relativiert werden.“ Wie genau dieser Vorschlag finanziert werden soll, wird nicht von dem Stadtelterrat erwähnt.



Tatjana Rykov
Tatjana Rykov
Tatjana Rykov ist seit dem Sommer 2019, erst als Praktikantin und inzwischen als feste Mitarbeiterin, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.
 

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