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Fridays for Future Osnabrück will als Protest mit Fahrrädern über die A 33 fahren

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Am Freitag, den 29. Januar 2021, plant die Klimaschutzgruppe Fridays for Future Osnabrück eine Fahrraddemonstration gegen den Bau der A33-Nord. Der Demozug auf zwei Rädern soll über die A33 fahren.

Dazu Josephine Dai, Aktivistin von Fridays for Future Osnabrück: „Der Bau der A33-Nord muss verhindert werden. Die sich immer weiter verschärfende Klimakrise schließt aus, eine neue Autobahn zu bauen, die sogar noch mitten durch einen Wald führen soll, der dafür gerodet werden müsste. Aber auch der verkehrstechnische Nutzen bleibt in Frage zu stellen. Nach dem Ausbau der A30 am Lotter Kreuz auf sechs Spuren ist zweifelhaft, ob sich ein Autobahnneubau der A33 lohnt.“

Bürger seien sich der Klimakrise bewusster

Der Start der Planungen für die A33-Nord liegt bereits einige Jahre zurück. Seitdem seien sich die Bürger der Klimakrise deutlich bewusster geworden und auch die ökologischen Katastrophen häufen sich mehr und mehr. Darüber hinaus fordert das Pariser Klimaabkommen die massive Reduktion von Emissionen wie CO2, doch momentan ist Deutschland noch weit von der Einhaltung des Abkommens entfernt. Um die Klimakrise nicht mit einem weiteren fossilen Infrastrukturprojekt zu verschärfen, fordert Fridays for Future Osnabrück die zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf, die Planungen zu beenden.

Auswirkungen auf Artenvielfalt

„Doch nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes sind wir gegen die A33-Nord“, erklärt Jonas Michalowski, ebenfalls Aktivist von Fridays for Future Osnabrück. „Die Trasse führt mitten durch ein Flora- und Faunaschutzgebiet europäischen Ranges. Die dort lebende Bechsteinfledermaus ist ohnehin schon vom Aussterben bedroht, eine Autobahn könnte diese Fledermausart gänzlich aus dem Gebiet verschwinden lassen. Dem Verlust der Biodiversität in Deutschland muss ein Ende gesetzt werden.“

Startpunkt noch unklar

Um gegen den Neubau der A33-Nord zu protestieren, hat die Osnabrücker Ortsgruppe eine Fahrraddemonstration organisiert. Geplant ist, dass ein Teil der Route über die A33 führt. Die A33 soll ein „zentraler Ort des Widerstandes“ sein, da sie die vom Ausbau betroffene Autobahn ist. Als Symbol für die Verkehrswende sollen Fahrräder als Transportmittel genutzt werden. Der Protest soll um 15 Uhr beginnen; der genaue Startpunkt der Demonstration soll noch bekanntgegeben werden.

Symbolfoto: Autobahn



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