# Frei will Konflikte zwischen Union und SPD früh lösen Datum: 02.05.2025 08:48 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/frei-will-konflikte-zwischen-union-und-spd-frueh-loesen-593539/ --- Der designierte Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) betont die Bedeutung einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Union und SPD in der neuen Bundesregierung. In einem Interview mit dem „Spiegel“ erklärte Frei, dass potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt und gelöst werden müssten, um die Regierungsarbeit effektiv zu gestalten. ## Fokus auf konstruktive Koalitionsarbeit Thorsten Frei (CDU), designierter Kanzleramtsminister, sieht seine vorrangige Aufgabe darin, Konflikte zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD frühzeitig zu entschärfen. Im Gespräch mit dem „Spiegel“ sagte Frei: „Ich sehe meine Aufgabe darin, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen, bevor sie sich zu etwas Größerem auftürmen.“ Er wies darauf hin, dass Union und SPD bis zum 23. Februar noch im Wahlkampf gegeneinander gestanden hätten. „Uns muss nun klar sein, dass wir nur gemeinsam erfolgreich sein können“, betonte Frei weiter. „Das heißt: Sich gegeneinander zu profilieren, wird nicht funktionieren.“ ### Regelmäßige Treffen zur Stärkung der Zusammenarbeit Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD regelmäßige Treffen im Koalitionsausschuss vereinbart, wie Frei erläuterte. Diese Treffen sollen unabhängig davon stattfinden, ob aktuell große Probleme zur Lösung anstehen. „Das trägt zu guten zwischenmenschlichen Beziehungen bei“, sagte Frei laut „Spiegel“. Zudem betonte er Unterschiede zur Vorgängerregierung: „Dann braucht es – anders als bei der Ampel – auch keine 30-stündigen Marathonsitzungen, um den Problemberg wieder abzutragen.“ ### Koalition soll über Minimal-Kompromisse hinausgehen Für Thorsten Frei wird das Amt des Kanzleramtsministers vor allem daran gemessen, wie erfolgreich die Regierung als Ganzes zusammenarbeitet. „Das Kerngeschäft ist das Funktionieren der Koalition“, sagte er im „Spiegel“. Frei betonte weiter, dass die Koalition „mehr sein als der kleinste gemeinsame Nenner von Union und SPD“ solle und einen Mehrwert für das Land erreichen müsse. Ein zentrales Thema sieht Frei in der Reform der Sozialsysteme. Trotz fehlender Detailregelungen im Koalitionsvertrag bestehe nach seiner Aussage ein gemeinsames Verständnis für den Handlungsbedarf angesichts des demografischen Wandels. Die Aufgabe der Koalition sei es, „eine Lösung finden, die alle Generationen mit einbezieht. Und das werden wir tun – ohne den Zeitdruck der Koalitionsverhandlungen“, kündigte Frei an. Alle Zitate im Text stammen aus dem Interview mit dem „Spiegel“. Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 2. Mai 2025 08:48. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück