Erfolg in der Immobilienbranche kann für Makler eine große Herausforderung sein: Der Markt ist hart umkämpft, der Aufbau einer eigenen Marke erfordert Zeit und ohne erprobte Prozesse ist das Risiko des Scheiterns hoch. Ein Franchise-Modell verspricht hier eine attraktive Lösung – mit bewährten Strukturen, technologischem Rückhalt und einem starken Netzwerk. Doch ist das wirklich der beste Weg in die Selbstständigkeit? Welche Chancen bietet ein Franchise-System und wo liegen mögliche Stolpersteine? Diese und weitere Fragen beantworten im Folgenden die Immobilienprofis von BETTERHOMES.
Vorteile eines Franchise-Systems für Makler
Ein Franchise-Modell bietet für Makler zahlreiche Vorteile, die den Erfolg in der Immobilienbranche erleichtern können. Besonders für Berufseinsteiger, die ohne ein großes Netzwerk und umfangreiche Erfahrung starten, kann das Modell eine attraktive Möglichkeit darstellen, den Weg in die Selbstständigkeit schneller und mit geringerem Risiko zu gehen. Doch auch erfahrene Makler profitieren auf vielfältige Weise von einem effektiven Franchise-System. Das liegt vor allem an folgenden Vorteilen.
Etablierte Marke und Kundenvertrauen:
Ein Franchise-Partner profitiert von der Bekanntheit und dem Vertrauen einer etablierten Marke. Die Zugehörigkeit zu einer bekannten Franchise-Marke ermöglicht es, sofort auf ein breites Kundenpotenzial zuzugreifen, ohne selbst langfristig an der Markenbildung arbeiten zu müssen. Dies kann den Markteintritt erheblich beschleunigen und für mehr Vertrauen bei potenziellen Kunden sorgen, da diese bereits positive Erfahrungen mit der Marke gemacht haben.
Proprietäre Technologie und Tools:
Franchisegeber stellen ihren Partnern in der Regel hochentwickelte digitale Tools und Technologien zur Verfügung, die den gesamten Geschäftsprozess effizienter gestalten. In der Immobilienbranche sind digitale Lösungen wie Maklersoftware, Kundenportale und Marketingtools unverzichtbar. Franchise-Systeme bieten diese Technologien oft als Teil des Pakets an, was den Franchisenehmern einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschafft. Sie können die neuesten Entwicklungen in der Branche nutzen, ohne eigene Investitionen in teure Technologien tätigen zu müssen.
Schulungs- und Weiterbildungsangebote:
Ein weiterer Vorteil eines Franchise-Modells ist die umfangreiche Unterstützung bei der fachlichen und unternehmerischen Weiterbildung. Franchisegeber bieten regelmäßig Schulungsprogramme, Coachings und Fortbildungen an, die speziell auf die Bedürfnisse der Franchisepartner abgestimmt sind. Diese kontinuierliche Entwicklung ermöglicht es den Franchisenehmern, sich in ihrem Beruf weiterzuentwickeln und die neuesten Trends und Best Practices der Branche zu erlernen.
Netzwerk und gemeinschaftlicher Austausch:
Franchisenehmer profitieren von einem starken Netzwerk aus anderen Maklern und Partnern des Franchise-Systems. Dieser Austausch fördert nicht nur den Wissenszuwachs, sondern bietet auch die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen. Franchise-Modelle fördern häufig ein starkes Gemeinschaftsgefühl, das den Geschäftserfolg steigern kann. Netzwerkevents, Meetings und interne Kommunikationsplattformen stärken den Zusammenhalt und ermöglichen den Franchisepartnern, wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Risikominimierung und Unterstützung:
Ein Franchise-System bietet den Vorteil, dass viele Risiken des Unternehmertums abgefedert werden. Der Franchisegeber stellt erprobte Geschäftsprozesse, rechtliche Unterstützung und Marketingressourcen zur Verfügung, die den Franchisenehmern helfen, Fehler zu vermeiden und die Erfolgschancen zu maximieren. Zudem erhalten sie Unterstützung bei der Verwaltung und Organisation, was den organisatorischen Aufwand reduziert und den Fokus auf das eigentliche Geschäft erleichtert.
Herausforderungen bei der Nutzung eines Franchise-Systems
Trotz der vielen Vorteile, die ein Franchise-Modell bietet, gibt es auch Herausforderungen und Verpflichtungen, die angehende Makler nicht außer Acht lassen sollten. Ein Franchise-System bedeutet, dass die Franchisenehmer bestimmte Richtlinien und Vorgaben des Franchisegebers einhalten müssen. Dies kann in Bezug auf Marketing, Preisgestaltung und operative Abläufe Einschränkungen mit sich bringen. Besonders für Unternehmer, die gerne kreative Freiheiten in der Gestaltung ihres Geschäftsmodells hätten, kann dies als limitierend empfunden werden. Die Notwendigkeit, sich an vorgegebene Prozesse und Standards zu halten, kann die individuelle Flexibilität beeinträchtigen und dazu führen, dass das Geschäftsmodell weniger personalisierbar ist.
Ein weiterer Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, sind die laufenden Franchise-Gebühren. Franchise-Nehmer müssen regelmäßig Lizenzgebühren und/oder Umsatzbeteiligungen an den Franchisegeber zahlen. Diese Kosten können einen erheblichen Teil des Umsatzes ausmachen und müssen bei der Finanzplanung einkalkuliert werden. Auch wenn die Franchisegebühren durch die bereitgestellten Ressourcen und das markenübergreifende Vertrauen gerechtfertigt erscheinen, stellt dies eine finanzielle Verpflichtung dar, die mitunter für junge Makler in der Anfangsphase eine Belastung darstellen kann. Daher ist es wichtig, bei der Wahl eines Franchise-Systems die finanziellen Aspekte sowie die langfristigen Verpflichtungen genau zu prüfen.
BETTERHOMES etwa bietet diesbezüglich umfangreiche Beratungen an, bei denen Interessenten ihre Fragen stellen und sich transparent über die verschiedenen Stufen des Franchise-Systems und ihre individuellen Karrieremöglichkeiten informieren können.
Franchise vs. selbstständige Maklertätigkeit – eine Entscheidungshilfe
Die Entscheidung, ob man sich für ein Franchise-Modell oder eine selbstständige Maklertätigkeit entscheidet, ist nicht immer einfach. Beide Wege bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, die von den persönlichen Zielen und der Risikobereitschaft abhängen. Ein Franchise-Modell wie das von BETTERHOMES kann besonders für Einsteiger von großem Vorteil sein. Es bietet die Sicherheit eines erprobten Geschäftsmodells, professionelle Unterstützung und den Zugang zu einer etablierten Marke. Ein Franchisenehmer profitiert von der Nutzung von Technologie und digitalen Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern und die Marktposition stärken. Zusätzlich profitieren Franchise-Nehmer von kontinuierlicher Schulung und Mentoring, was den Einstieg in die Maklerbranche erleichtert und Fehlerquellen reduziert.
Im Gegensatz dazu steht die selbstständige Maklertätigkeit, die mehr Freiheit und Unabhängigkeit verspricht. Makler, die sich für diesen Weg entscheiden, können ihr Geschäft individuell aufbauen, selbst entscheiden, welche Tools sie verwenden und ihre Markenidentität nach eigenen Vorstellungen gestalten. Allerdings bedeutet dies auch, dass sie alle Risiken und Herausforderungen allein tragen müssen – von der Kundengewinnung über das Marketing bis hin zum Aufbau eines funktionierenden Netzwerks. Ohne das Rückgrat eines Franchisegebers müssen unabhängige Makler möglicherweise mehr Zeit und Ressourcen investieren, um die notwendigen Strukturen aufzubauen und sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Wer sich gerne kreativ entfaltet und das Risiko nicht scheut, könnte diesen Weg bevorzugen. Wer jedoch Wert auf bewährte Prozesse und eine sichere Unterstützung legt, für den könnte das Franchise-Modell eine sinnvollere Wahl darstellen.
Worauf sollte man bei der Auswahl eines Franchisegebers achten
Die Wahl des richtigen Franchisegebers ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die angehende Makler treffen müssen. Um sicherzustellen, dass das Franchise-Modell langfristig erfolgreich und erfüllend ist, sollten potenzielle Franchisenehmer auf verschiedene Schlüsselkriterien achten.
- Umfangreiche, kontinuierliche Schulungsprogramme
- Bereitstellung leistungsfähiger Maklersoftware (z. B. All-in-One-Lösungen)
- Klare Darstellung von Lizenzgebühren und laufenden Kosten
- Eine unterstützende, gemeinschaftliche Kultur innerhalb des Franchise-Systems
- Zugang zu einem starken Netzwerk aus anderen Maklern und Partnern
- Nachweis von stabilen und nachhaltigen Geschäftsergebnissen
- Positiver Ruf und stabile Marktposition des Franchisegebers
- Positive Erfahrungen und Bewertungen von bestehenden Franchisepartnern
Ein Blick in die Zukunft
Die Immobilienbranche befindet sich in einem ständigen Wandel, insbesondere durch die fortschreitende Digitalisierung und den zunehmenden Einfluss neuer Technologien. Franchise-Modelle wie das von BETTERHOMES bieten Maklern eine hervorragende Möglichkeit, sich in diesem dynamischen Umfeld zu positionieren. Mit kontinuierlicher Weiterbildung, innovativen Tools und einem starken Netzwerk können Franchisenehmer nicht nur von den heutigen Vorteilen profitieren, sondern auch die Entwicklungen der Zukunft aktiv mitgestalten. Die Kombination aus stabilen Geschäftsstrukturen, technologischem Fortschritt und einer starken Community, wie sie etwa das Franchisesystem immolicence® von BETTERHOMES enthält, verspricht langfristiges Wachstum und Erfolg. Für diejenigen, die sich für eine Karriere in der Maklerbranche entscheiden, bietet es eine zukunftssichere Grundlage, um im Wettbewerb mitzuhalten und sich langfristig zu etablieren.
