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“Filmpreis für Kinderrechte” wird beim FilmFest verliehen – Schüler können sich um einen Platz in der Jugend-Jury bewerben

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Das “Unabhängige FilmFest Osnabrück” präsentiert in seiner 34. Ausgabe eine Auswahl an Spiel- und Dokumentarfilmen, die sich im Wettbewerb um den “Filmpreis für Kinderrechte” überzeugend mit der Situation von Kindern in aller Welt sowie ihren Rechten beschäftigt. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird von der Stadt Osnabrück gestiftet. Den Gewinnerfilm wählt eine Jugend-Jury aus Stadt und Land Osnabrück. Das Kinderhilfswerk “terre des hommes Deutschland e. V.” ist erneut Pate des Programms.

Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Land Osnabrück können sich noch bis zum 27. September für einen Platz in der Jugend-Jury bewerben. Gesucht werden Schüler ab fünfzehn Jahren, die Lust auf die Auseinandersetzung mit Filmen zum Thema Kinderrechte haben und in den Herbstferien das FilmFest begleiten möchten.

Die Wettbewerbsfilme

Auch in diesem Jahr erreichten zahlreiche, beeindruckende Beiträge von Filmemachern rund um den Globus das Sichtungsteam für den “Filmpreis für Kinderrechte”. Die folgenden vier Beiträge aus Peru, den Philippinen, Finnland und Israel sind für den Wettbewerb 2019 nominiert:

Den Anfang macht der Hybrid aus Dokumentation und Drama „By The Name of Tania” des Regisseurinnen-Duos Bénédicte Liénard und Mary Jiménez über Zwangsprostitution in den Goldgräberstätten Perus. „Balangiga: Howling Wilderness” des philippinischen Filmemachers und Komponisten Khavn De La Cruz wirft ein Blick auf die Geschichte der Philippinen und erzählt von der Flucht eines kleinen Jungen und seines Großvaters vor dem Massaker durch die amerikanischen Besatzer, zu Beginn des 20. Jahrhunderts. „The Magic Life of V” von Regisseur Tonislav Hristov handelt von der jungen Frau Veera, die sich in die Welt der Live-Action-Roleplay-Spiele begibt, um ihrer traumatischen Kindheit zu entfliehen. „M” von Yolande Zaubermann dokumentiert die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch von Kindern in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde.

Preis wird seit 2001 verliehen

Der Filmpreis wird seit 2001 auf dem “Unabhängigen FilmFest Osnabrück” verliehen. Vorherige Gewinner waren unter anderem „Runaway“ von Kim Longinotto und Ziba Mir-Hosseini (Großbritannien 2002), „Schildkröten können fliegen“ von Bahman Ghobadi (Iran 2004), oder „Lena, Stella, Ümmü und die anderen“ von Betty Schiel (Deutschland 2009). Der Filmpreis für Kinderrechte 2019 wird auf der Preisverleihung des 34. “Unabhängigen FilmFest Osnabrück” am Sonntag, dem 20. Oktober 2019 verliehen. Gemeinsam mit dem “Friedensfilmpreis Osnabrück”, dem “Publikumspreis für den besten Kurzfilm” und dem “Kurzfilmpreis des Unabhängigen FilmFest Osnabrück”. Insgesamt vergibt das Festival damit vier Preise im Gesamtwert von 19.000 Euro.


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