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Film ab: Bertha-von-Suttner-Oberschule Osnabrück beteiligt sich am landesweiten Kurzfilmwettbewerb „Wilde Zeiten“

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Film (Symbolbild)

Die Bertha-von-Suttner-Oberschule legt einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit digitalen Medien im Schulunterricht und beteiligt sich mit vielen einzelnen Filmen am Kurzfilmwettbewerb „Wilde Zeiten“. Insgesamt treten dort 96 Filme in einem Wettbewerb an. Ausgezeichnet werden sie am 01. Juni in der Landeshauptstadt Hannover.

„Medienerziehung und insbesondere das Medium Film hatten schon immer einen besonderen Stellenwert an der Bertha-von-Suttner-Oberschule in Osnabrück“, berichtet Lehrer Christian Witte. Die Oberschule habe schon früh erkannt, dass neue Medien wichtig für junge Menschen seien. So sei es auch stets Ziel des Unterrichts gewesen, „unsere Schülerinnen und Schüler im sicheren Umgang mit neuen Medien zu trainieren“. Sichtbare Ergebnisse sind die Schülerzeitung „Bertha-News“, die als Blog herausgegeben wird, ein Schülerfernsehen mit dem Namen „Bertha-TV“ sowie die Einführung von iPad-Klassen. Darüber hinaus gibt es ein Konzept zur Präventionsarbeit, das auch auf die sich ständig wandelnde Medienwelt reagiere, so Witte.

Bertha war bereits erfolgreich

Dem Medium Film begegnet die Oberschule außerdem auf eine zusätzliche Weise: „Dass Erklärfilme von Schülerinnen und Schülern für andere Schülerinnen und Schüler im Unterricht erstellt werden, die neuen Fünftklässler mit Videobotschaften begrüßt und regelmäßig über unser vielfältiges Schulleben mit kurzen Videobeiträgen und Fotos auf der Homepage und in sozialen Medien informiert wird, ist selbstverständlich. Besonders dabei ist aber, dass unsere Schule regelmäßig an regionalen und landesweiten Wettbewerben wie zum Beispiel dem Young Media Award (früher Osnabrücker Filmklappe) oder dem filmischen Wettbewerb der Bundeszentrale für Politische Aufklärung teilnimmt. In den letzten Jahren wurden dabei immer wieder Beiträge unserer Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet.“

Das Rezept für den Erfolg der Filmmacher sei dabei kein Geheimnis: „Junges Starten und Begeisterung sind wichtig! So haben schon Schülerinnen und Schüler im Jahrgang fünf und sechs die Möglichkeit, in der Video-AG die Grundlagen des Filmmachens zu erlernen.“ Dort lernen sie sämtliche technische Fertigkeiten – vom Aufnehmen des Tons über die optimale Ausleuchtung bis zur Nachbearbeitung am Computer.

Auszeichnung bei Gala im Juni

Weiter können Schülerinnen und Schüler sich wahlweise mit Bildbearbeitung, Videoschnitt, digitalem Publishing und Storytelling schwerpunktmäßig in den Wahlpflichtkursen Informatik (Klasse 6), dem WPK Schülerzeitung (Klasse 9) und dem WPK Erzählen 2.0 (Jahrgang 10) auseinandersetzen und so ihr digitales Profil schärfen, um optimal auf einen Start in eine digitalisierte Arbeitswelt vorbereitet zu sein. Der WPK Erzählen 2.0 gnehme ein Alleinstellungsmerkmal ein: „Hier werden fiktionale und filmische Elemente verbunden. Schülerinnen und Schüler werden zu Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren, zu Schauspielerinnen und Schauspielern, zu Produzentinnen und Produzenten, Regisseurinnen und Regisseuren, Kamerafrauen und Kameramännern und produzieren Spielfilme. Dabei sind der eigenen Kreativität und dem eigenen Einsatz keine Grenzen gesetzt.“ Auch technische und handwerkliche Fähigkeiten seien dabei immer wieder gefragt. „Wir freuen uns auf die Fertigstellung der aktuellen Produktion, die eine Mischung aus Action- und Krimifilm ist.“

Einige der von den Schülerinnen und Schülern erstellten Kurzfilme wurden nun auch beim inklusiven Kurzfilmwettbewerb „Wilde Zeiten“ für Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen eingereicht. Insgesamt 96 Filme sind im Wettbewerb. Bis zum 30. April wird der Gewinner online ermittelt. Der Film mit den meisten Klicks und Likes gewinnt den Publikumspreis und wird bei der Filmgala am 1. Juni präsentiert und ausgezeichnet.

„Wir sind stolz auf das kreative Schaffen aller Schülerinnen und Schüler an unserer Schule und freuen uns, dass diese sich durch unser vielseitiges Angebot zum filmischen Arbeiten in jugendgerechter Art und Weise ausdrücken können“, so Schulleiter Martin Sandkämper abschließend.

Maurice Guss
Maurice Guss
Maurice Guss ist seit dem Herbst 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.
 

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