Zum Auftakt des 45. Osnabrücker Ferienpasses wurde am ersten Ferientag im Haus der Jugend so richtig auf die Pauke gehauen: Nachdem Joachim Dölker und einige Mitglieder seiner Band „Groove Onkelz“ bei dem Eröffnungsfest des Osnabrücker Sommerferienprogramms wieder einen Auszug aus ihrer auf Mülltonnen und Altflaschen gespielten Trash-Percussion-Show gezeigt hatten, luden sie die jungen Gäste zu einer Trommel-Aktion ein. Dabei erzeugten die rund 400 Kinder, die bei dem Fest dabei waren, im Gleichtakt mit den Groove Onkelz einen heißen Rhythmus mit Löffeln auf Eimern.

Bürgermeister Burkhard Jasper, der den Kindern bei dem Fest eine schöne Ferienzeit wünschte, wies darauf hin, dass das Osnabrücker Sommerferienprogramm diesmal die rekordverdächtige Anzahl von etwa 700 Angeboten für Kinder und Jugendliche von 4 bis 17 Jahren umfasst. Jasper lobte das große Engagement der Programmacher und vielen weiteren Akteure, darunter die Mitarbeiter der Jugend- und Gemeinschaftszentren und von Museen, Vereinen, dem Stadtsportbund, freien Trägern und mehr, die dazu beitragen, dass wieder ein attraktives Ferienprogramm für junge Leute in Osnabrück angeboten wird.

Menschenkicker beim Eröffnungsfest

Beim Eröffnungsfest konnten die Kinder in „Bubble Balls“ übers Wasser laufen, in einem Menschenkicker Fußball spielen, an einem Nagelbrett ihre Fertigkeiten mit dem Hammer erproben, sich Sonnenschirme für die Augen oder Fallschirmspringer basteln, eine Kuh mit einem mit Wasser gefüllten Euter aus Kunststoff melken, sich schminken lassen, mit Holzklötzen bauen und vieles mehr.

Ferienpass
Quelle. Stadt Osnabrück

Bei dem Eröffnungsfest stellten sich die neue Ferienpass-Koordinatorin Andrea Schiltmeier und einige Mitglieder des Helfer-Teams den Kindern vor.

Das Ferienpass-Büro ist wieder im Haus der Jugend untergebracht (Telefon 0541 323-3062) und bietet diesmal verlängerte Öffnungszeiten. Bis 20. Juli ist es montags bis donnerstags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, danach bis zum Ende der Ferien montags bis freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Ferienpässe sind darüber hinaus im Stadthaus, bei den Jugend-/Gemeinschaftszentren und bei Banken und Sparkassen erhältlich. Sie kosten 10 Euro (halbe Ferienzeit: 5,50 Euro).

Bei Krankheit unbedingt absagen

Vom Ferienpass-Büro wird auch der Begleitdienst für Kinder mit Handicap koordiniert, der dieses Jahr noch um zusätzliche Mitarbeiter verstärkt wurde. Nach den Erfahrungen der Vorjahre bitten die Ferienpass-Macher darum, dass Kinder, die eine Zusage für ein anmeldepflichtiges Angebot mit begrenzter Teilnehmerzahl erhalten haben und sich wegen einer Erkrankung oder aus anderen Gründen plötzlich nicht beteiligen können, unbedingt im Ferienpass-Büro wieder abgemeldet werden sollten. „Es gibt fast immer noch weitere Kinder, die sich für die Angebote interessieren. Damit wir die frei werden Plätze an Nachrücker vergeben können, ist es wichtig, dass vorher abgesagt wird, wenn ein Kind nicht kommen kann“, macht Andrea Schiltmeier deutlich. „Sonst bleiben Plätze frei und das ist schade.“