Osnabrück FDP-Ratsfraktion Osnabrück gegen Wohnungsbau am alten Güterbahnhof

FDP-Ratsfraktion Osnabrück gegen Wohnungsbau am alten Güterbahnhof

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Der Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung gelang es im vergangenen Jahr 2020, die quasi ungenutzte Fläche am alten Güterbahnhof in Osnabrück aufzukaufen. Die Planungen für die Nutzung haben bereits begonnen: Ein neuer Stadtteil soll entstehen, das „LokViertel“. Die FDP-Ratsfraktion spricht sich gegen eine Wohnbebauung im ehemaligen Industriegebiet am Güterbahnhof aus.

„Wir wollen ein vielseitiges und lebendiges Viertel in der Mitte unserer Stadt entwickeln. Wir können uns an dieser Stelle kein Wohnquartier vorstellen, da es hohen Lärmemissionen durch den Bahnbetrieb ausgesetzt würde. Was wir stattdessen brauchen, ist eine weitere grüne Lunge. Viele Flächen in Osnabrück werden bereits aktuell versiegelt, um neue 3.000 Wohneinheiten im Stadtgebiet zu schaffen. Kompensationsflächen dafür sind kaum vorhanden. Die Menschen brauchen Naherholungsangebote. Warum also nicht zum Beispiel ein Stadtwald, der im Bereich der Bahn nicht nur Lärm sondern auch CO2 binden kann“, erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP, Oliver Hasskamp.

Wirtschaftliches Bauen nicht möglich?

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Robert Seidler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „2.150 Wohneinheiten haben mindestens das Doppelte an zusätzlichem Verkehr zur Folge. Wir wollen einen Verkehrsinfarkt im Innenstadtbereich verhindern. Eine feuerpolizeilich abgesicherte Erschließung dieses Gebietes ist aufgrund des nur eingeschränkten Zugangs für eine Wohnbebauung faktisch nicht möglich. Wir können uns das Geld für Emissions- und Verkehrsgutachten sparen, denn wir sind uns sicher, dass ein wirtschaftliches Bauen an dieser Stelle nicht möglich ist. Das gilt sowohl für den Investor als auch für die Immobilienkäufer, die mit hohen Lärmschutzauflagen rechnen müssen, was die Preise nach oben treiben wird.“

Naherholung mit Discoszene

„Wir wollen auf der Fläche ein attraktives Viertel für Naherholung und Kulturangebote mit Erhalt der bestehenden Discoszene als Teil eines neuen Kulturzentrums. Wir wollen langwierige Planungsphasen für Wohnungsbau mit einem abschließenden Fiasko und teuren Neuplanungen verhindern. Wir stehen in der Pflicht, dem Bürger gleich zu Beginn des Bebauungsverfahren ehrlich zu sagen, was umsetzbar ist und was nicht“, so Hasskamp abschließend.

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