Aktuell 🎧FDP Osnabrück informiert zu freilebenden Wölfen in Deutschland

FDP Osnabrück informiert zu freilebenden Wölfen in Deutschland

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Wolfsmonitoring geht in die Hände von offiziellen Wolfsbüros

Bei einer Informationsveranstaltung der FDP-Stadtratsfraktion und des FDP-Kreisverbandes Osnabrück haben die Teilnehmer über die Wolfspopulation in Deutschland diskutiert. Im Impulsvortrag des FDP Generalsekretärs Niedersachsen, Gero Hocker, MdL, wurden die politischen Standpunkte und Entscheidungen vorgestellt. Das bislang erfolgreiche Wolfsmonitoring soll künftig von offiziellen Wolfsbüros übernommen werden. 120 Wolfsberater gibt es zur Zeit in Niedersachsen. FDP-Forderung auf Landesebene sind ein vernunftgeleiteter Umgang mit dem Thema und die Aufnahme in das Jagdrecht bei ganzjähriger Schonzeit.

Wolf (Symbolbild)

Der Inhaber und Betreiber des Wolfcenters Dörverden, Frank Faß, erklärte anschaulich die Wanderungsbewegungen des Europäischen Grauwolfes und die Höhe des Aufkommens in Niedersachsen. Im Jahr 2000 kam das 1. Wolfspärchen aus Westpolen. Heute leben aktuell 7 Rudel, 2 Paare und 2 Einzeltiere in Niedersachsen. Insgesamt leben in Deutschland 30 Rudel, im angrenzenden Westpolen 31 Rudel und somit 122 adulte Wölfe. EU-Vorgabe sind 1000 adulte Wölfe in dem Bereich.

Nur 0,75% der Wolfsbeute sind Haustiere

Hauptkonfliktpunkte bieten Menschen und Hunde, Jagd und Nutztierhalter in der Landwirtschaft. In einer Studie für Sachsen wurde festgestellt, dass die Beute des Wolfes zu 92 % aus Reh, Rothirsch und Wildschwein besteht und nur zu 0,75 % aus Haustieren. Trotzdem müsse man die Ängste der Menschen sehr ernst nehmen und Szenarien entwickeln, wie man seine Tiere gegen den Wolf schützen kann. Die Vision von Faß ist, das ein Weg gefunden wird, damit sich auch Nutztierhalter mit der Situation freilebender Wölfe arrangieren können.

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.
 

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