Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Mitglied des FDP-Präsidiums, sieht in einem Führungsduo eine Möglichkeit, die FDP nach der letzten Wahlniederlage neu aufzustellen. Sie betont, dass die Partei ein strukturelles Problem habe und keine verlässliche Wählerbasis, die ihr zuverlässig über die Fünf-Prozent-Hürde hilft.
Suche nach neuen Führungspersonen
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Mitglied des FDP-Präsidiums, kann sich ein Führungsduo für die Neuaufstellung ihrer Partei vorstellen, die bei der Bundestagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist. Auf die Frage, ob der bisherige Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki ein Teil der künftigen Führung sein könnte, sagte sie der „FAZ“: „Es macht Sinn, Persönlichkeiten zu haben, die unterschiedliche Gruppen in der FDP ansprechen. Aber ob Herr Kubicki und ich der frische Aufbruch sind, na ich weiß nicht.“
Analyse der Wahlniederlage
Strack-Zimmermann führt weiter aus, dass nicht „ein einzelnes Thema oder Momentum“ zur Wahlniederlage geführt habe. Abgesehen von der Europawahl im vergangenen Jahr verliere die Partei seit drei Jahren kontinuierlich Wahlen und damit auch Mandatsträger. „Offensichtlich haben wir als Partei ein strukturelles Problem und können auf kein ausreichendes Kernmilieu hoffen, welches uns verlässlich über die fünf Prozent hebt.“
Wahrnehmung und Herausforderungen der Partei
Zusätzlich beschreibt Strack-Zimmermann, dass die FDP zunehmend als Funktionspartei wahrgenommen werde, „als vernünftiges Korrektiv innerhalb einer Koalition“. In einer Koalition müssten jedoch Kompromisse gefunden werden, was dazu führe, dass sich Wähler enttäuscht abwendeten.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .