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Fassade der Bierstraße 28 wird saniert – Gebäude grenzt an historisches Rathaus

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Die Fassade des denkmalgeschützten Rathaus-Anbaus an der Bierstraße 28 soll umfangreich renoviert werden – wenn der Rat der Stadt Osnabrück zustimmt.

„Mitte Mai hatte sich ein Teil des oberen Gurtgesims, das zwischen zwei Geschossen liegt, gelöst und stürzte zu Boden. Eine Untersuchung zeigte: An der Natursteinfassade besteht gravierender Handlungsbedarf. Zurzeit wird das Gebäude mit Netzen gesichert“, sagt Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück.

Betroffen ist vor allem die Verfugung, die teilweise nicht tief genug ist. Daneben sind Teile der Sandsteinfassade locker, sie müssen gesichert und ausgetauscht werden. Die Sanierungsarbeiten betreffen sowohl den Gebäudeteil an der Bierstraße als auch den Bereich am Markt. Während die Fassade saniert wird, werden gleichzeitig auch die Fenster überarbeitet.
Außerdem wird der Übergang zwischen dem Anbau in der Bierstraße 28 und dem historischen Rathaus überarbeitet. Nach den aktuellen Planungen wird das etwa drei bis vier Monate dauern.

Kosten rund eine Viertelmillion

Wenn der Rat zustimmt, beginnen die Arbeiten voraussichtlich erst nach der Frostperiode im Frühjahr 2018. So empfiehlt es die Verwaltung. Die Bauarbeiten müssen zunächst umfangreich vorbereitet und geplant werden, es werden denkmalrechtliche Genehmigungen benötigt und es gibt ein europaweites Vergabeverfahren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Baubranche derzeit sehr stark ausgelastet ist. Während der Sanierung ist das Gebäude komplett eingerüstet.

Um die derzeitige Absperrung an der Bierstraße abbauen zu können, wurden die Fassaden ab dem ersten Obergeschoss mit Netzen gesichert. Damit können Veranstaltungen auf dem Markt ohne Einschränkungen stattfinden.

Eine erste Kostenschätzung der gesamten Sanierungsmaßnahme beläuft sich auf rund 250.000 Euro. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass während der Arbeiten an der Fassade weitere verdeckte Schäden auftreten, soll vorsorglich eine Position für Unvorhergesehenes in Höhe von 50.000 Euro zusätzlich eingestellt werden.

Stadt Osnabrückhttp://www.osnabrueck.de
Eine Pressemitteilung der Stadt Osnabrück.

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