Professor Abraxo macht mit seiner fahrenden Zeitmaschine,
dem SteamRider, auf der LaGa Station. Er reist mit ihr durch Zeit
und Raum. Und nach Bad Iburg. Das Beste: Bis zu fünf Erwachsene, aber vor allem bis zu zehn Kinder, können gleichzeitig bei ihm mitfahren. Bei jedem Stopp tauscht er nicht nur seine Mitfahrer aus, sondern zeigt auch Verblüffendes aus seiner Arzttasche.

Die fantastischen Tüftler und Recycler des „Steampunk“ sind am kommenden Wochenende, 7. und 8. Juli,von 11 bis 17 Uhr, zu Gast auf dem Gelände der Landesgartenschau. Ihr Vorbild: Die Viktorianische Epoche (1860 bis 1890) und Technik aus der Vergangenheit mit Zukunft: Die Steampunker verwandeln sich in fabelhafte, fantasievolle und skurrile Figuren und reisen mit ihren riesigen Zeitmaschinen und historischen Luftschiffen an.

Zeitmaschinen und Luftpiratenschiffe bei der LaGa

„Vorbild für ‚Steampunk‘ ist die schöne Geschichte von Jules Vernes, und es geht darum,
wie sich die Leute damals die Zukunft vorgestellt haben – die so nie stattgefunden hat“, erklärt Mitorganisator Olaf Schulz von der Eventagentur US-Veranstaltungen das Phänomen. Er hat unter anderem riesige, fahrende Zeitmaschinen – „Timecruiser“ – des niederländischen Abacus Theater eingeladen. Räder von 2,5 Metern im Durchschnitt und „Düsenantrieb“ symbolisieren hier die Geschwindigkeit, die nach Einsteins Theorien nötig wäre, um die Zeit zu bezwingen. Die Maschinen, die auf der LaGa gezeigt werden, sind teilweise aus wiederverwendeten Materialien konstruiert worden. Die Besucher könnten so die einzelnen Teile erkennen, die vor der Schrottpresse gerettet wurden. Auch das Tüftlerduo Wunderlich kommt mit seinem Luftpiratenschiff. Es zeigt nicht nur viktorianische Kunstwerke im Stil von Jules Verne, sondern bietet auf seinem Schiff auch „Basteln für alle“ an.