Osnabrück Familienbündnisse starten vierte Bewerbungsrunde und Re-Zertifizierung für „Familienfreundliche Arbeitgeber“

Familienbündnisse starten vierte Bewerbungsrunde und Re-Zertifizierung für „Familienfreundliche Arbeitgeber“

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Bereits im vierten Jahr bieten die Familienbündnisse von Stadt und Landkreis Osnabrück eine Überprüfung und Zertifizierung regionaler Unternehmen als „Familienfreundliche Arbeitgeber“ an. Ab sofort können Betriebe ihre Bewerbung einreichen.

Bislang wurden 90 Unternehmen ausgezeichnet. Betriebe, die 2017 erstmalig anerkannt wurden, können sich erneut überprüfen lassen. Hierfür werden diese eigens von den Familienbündnissen angeschrieben. Die Familienbündnisse und ihre Kooperationspartner hoffen darauf, dass weitere Arbeitgeber die Kriterien für die Zertifizierung erfüllen und sich die Osnabrücker Region verstärkt als familienfreundlicher Standort des Arbeitsmarktes auszeichnet. Mit verschiedenen Angeboten können Betriebe zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf beitragen. Dass diese zwingend notwendig sind, verdeutlichen vor allem demografische Entwicklungen, die immer mehr Unternehmen vor die Herausforderung stellen, gut qualifizierte Fachkräfte zu halten und neue Beschäftigte zu gewinnen. Familienfreundlichkeit ist dabei ein besonders wichtiges Instrument der Personalpolitik.

Faktoren zur Auszeichnung

Der Fragebogen, den die Unternehmen erhalten, enthält sieben Bereiche. Dazu gehören etwa flexible Arbeitszeiten, Angebote zur Kinderbetreuung oder finanzielle Zuschüsse für Familien. Darüber hinaus werden Unternehmenskultur und Personalentwicklung mit in den Blick genommen. Im Anschluss an die Sichtung der Bewerbungsunterlagen erfolgt ein Unternehmensbesuch durch Mitglieder der Auswahljury, bei dem die Angaben aus dem Fragenbogen vertiefend besprochen werden. „So kann auch Raum für Beratung, Anregungen sowie weitere Unterstützungs- und Vernetzungsmöglichkeiten entstehen“, erläutern Simone Guss und Sandra Holtgreife von den Familienbündnissen. Die Auszeichnungen für Neubewerber werden im Herbst 2020 durch Landrätin Anna Kebschull und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert vergeben. Die Rezertifizierungen erhalten die Unternehmen nach erfolgreicher Prüfung innerhalb eines Fachtages ebenfalls im Herbst 2020.

“Auf Talente anziehend wirken”

„Um in Zeiten des Fachkräftemangels langfristig die Nase vorn zu haben, müssen wir als Arbeitgeber auf Talente anziehend wirken“, sagt Katrin Drecksträter von den Niels-Stensen-Kliniken. Das gelte insbesondere für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie, etwa durch flexible Arbeitszeiten, Plätze zur Kinderbetreuung oder die Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen. In diesen Bereichen wollen die Niels-Stensen-Kliniken auch weiterhin viel bewegen und sich in diesem Jahr auch der Re-Zertifizierung stellen, kündigt Drecksträter an. „Mit dem Siegel schaffen wir in allen genannten Bereichen für die Niels-Stensen-Kliniken einen Mehrwert“, ist sie überzeugt. Einen engen Austausch mit den Familienbündnissen strebt auch Cathrin Meyer vom Osnabrücker Unternehmen Optik Meyer an: „Wir sind ein Familienunternehmen und leben das mit unserem Team. Die Auszeichnung als ‚familienfreundliches Unternehmen‘ unterstützt uns dabei und fördert unsere Weiterentwicklung im Hinblick auf Unternehmenskultur und Werteverständnis.“

Zusätzliche Informationen

Weitere Informationen sowie die entsprechenden Bewerbungsformulare sind auf der Homepage www.familienfreundliche-arbeitgeber-os.de zu finden. Die Bewerbungen zur Erstzertifizierung müssen bis zum 31. Mai bei den Familienbündnissen von Stadt oder Landkreis Osnabrück vorliegen. Bewerbungsschluss für die Re-Zertifizierung ist der 15. April. Folgende Partner haben das Siegel „Familienfreundliche Arbeitgeber in der Region Osnabrück“ entwickelt: Familienbündnisse von Stadt und Landkreis Osnabrück, Wfo Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH, WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land, Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Bundesagentur für Arbeit Osnabrück, Industrieller Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim e.V., Bistum Osnabrück, Hochschule Osnabrück, Gleichstellungsbeauftragte von Stadt und Landkreis Osnabrück, Koordinierungsstelle „Frau & Betrieb“ e.V. sowie regionale Unternehmensvertretungen.


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