Osnabrück Falsche Polizisten erbeuten fünfstelligen Bargeldbetrag von Osnabrücker Seniorin

Falsche Polizisten erbeuten fünfstelligen Bargeldbetrag von Osnabrücker Seniorin

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Eine Osnabrücker Seniorin erhielt am Montag einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten. Die Kriminellen betrogen die Frau um einen hohen Geldbetrag.

Der Betrüger erklärte der Dame, dass es bei ihrem Geldinstitut Unregelmäßigkeiten gegeben hätte und es Hinweise auf Falschgeld geben würde. Es sei nun erforderlich, dass sie der Polizei hilft und einen fünfstelligen Betrag abhebt. Die Seniorin wurde aufgefordert das angebliche Falschgeld auf dem Vorderreifen eines roten Pkw zu legen. Das Auto stand auf dem Parkplatz eines Tennisclubs am Veilchenweg, als der oder die Täter es am Dienstag zwischen 15:45 und 16:10 Uhr abholten und unerkannt flüchteten. Die Ermittler der Osnabrücker Polizei bitten Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 0541/327-3303 oder 327-2115 entgegengenommen. Die Osnabrücker Polizei nimmt den Fall zum Anlass, um erneut vor den Betrügern zu warnen:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. Dazu zählen
    auch Gelüberweisungen mittels Geldtransferunternehmen
    (Moneygram, Western Union, RIA, etc.).
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
    Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
    einfach auf.
  • Übergeben oder deponieren Sie niemals Geld oder Wertgegenständen
    an unbekannte Personen/vereinbarte Orte.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
    die angebliche Amtsperson kommt – in diesem Fall die (echte)
    Polizei.
  • Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder
    lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig:
    Nicht weiterleiten lassen – selber auflegen und damit das
    Gespräch beenden. Dann die ECHTE Polizei unter der Ortsnummer
    (0541/327-0) oder 110 anrufen.

Polizei Pressestelle
Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.

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