# Fachkräftelücke verschiebt sich: MFA-Lücke schrumpft, Spezialpflegebedarf steigt Datum: 16.11.2025 12:55 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/fachkraefteluecke-verschiebt-sich-mfa-luecke-schrumpft-spezialpflegebedarf-steigt-658684/ --- Die Fachkräftelücke bei medizinischen Fachangestellten ist im dritten Quartal 2025 im Vergleich zu Juni um 88 Prozent auf 206 unbesetzte Stellen gesunken, während sie bei spezialisierten Fachkrankenpflegern um 24 Prozent auf 1.265 stieg. Insgesamt verringerte sich die Lücke zum Ende des dritten Quartals um etwa 18 Prozent gegenüber September des Vorjahres auf bundesweit über 367.000 offene Stellen ohne rechnerisch passend qualifizierte Arbeitslose, wie aus einer noch unveröffentlichten KOFA-Studie hervorgeht, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Montagsausgabe berichtet. ## Entwicklung am Arbeitsmarkt Die Zahlen stammen aus einer noch unveröffentlichten Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Montagsausgabe berichtet. Demnach ist die Fachkräftelücke bei medizinischen Fachangestellten im dritten Quartal 2025 im Vergleich zu Juni um 88 Prozent auf nur noch 206 nicht zu besetzende Stellen gesunken. Gleichzeitig stieg die Fachkräftelücke für spezialisierte Fachkrankenpfleger um 24 Prozent auf 1.265 nicht zu besetzende Stellen. Insgesamt hat sich die Fachkräftelücke auf dem Arbeitsmarkt zum Ende des dritten Quartals deutlich verringert – um etwa 18 Prozent gegenüber dem September des Vorjahres. Damit gab es bundesweit laut der KOFA-Studie über 367.000 offenen Stellen, für die es rechnerisch keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt. ### Hinweise auf Auswirkungen der Krankenhausreform Die Studienautoren sehen einen Hinweis auf Umstrukturierungen im Zuge der laufenden Krankenhausreform, die vorsieht, dass sich Krankenhäuser mehr spezialisieren. „Die gesunkene Nachfrage in Gesundheitsberufen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier langfristig großer Personalbedarf besteht“, sagte Studienautor Jurek Tiedemann der „Rheinischen Post“. Er führte gegenüber der „Rheinischen Post“ aus: „Der demografische Wandel erhöht die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und verringert zugleich das Arbeitskräftepotenzial.“ Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 16. November 2025 12:55. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück