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Fachkräfte willkommen! – IHK verleiht Osnabrück Gütesiegel „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“

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Verleihung des Gütesiegels „Ausgezeichneter Ort für Fachkräfte“, 16.08.21

Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat der Stadt Osnabrück das
Gütesiegel „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ verliehen. Die entsprechende Urkunde nahm Oberbürgermeister Wolfgang Griesert im historischen Rathaus der Stadt aus den Händen von IHK-Präsident Uwe Goebel und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf entgegen. Nach sechs kleineren Kommunen hat damit nun auch das Oberzentrum der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim das IHK-Audit bestanden.

„Die Stadt Osnabrück konnte bei zahlreichen Rahmenbedingungen für die Gewinnung von Fachkräften überdurchschnittlich gut punkten“, so IHK-Präsident Goebel. Dies sei in dem der Auszeichnung vorangegangen Auditverfahren, bei dem die IHK insgesamt 38 Kriterien in fünf Handlungsfeldern überprüft hatte, deutlich geworden. Beispielhaft benannte Goebel den Themenbereich „Zuzug leicht gemacht“, in dessen Rahmen die Stadt zahlreiche Angebote für Neubürger bereithalte. Positiv sei zudem, dass städtische Dienstleistungen zunehmend online
angeboten werden – auch wenn in diesem Bereich wie auch andernorts weiter Ausbaubedarf bestehe. „Als Oberzentrum hat Osnabrück viel zu bieten und nimmt dabei eine wichtige Funktion auch für die umliegende Region ein“, so Goebel weiter. Dies zeige sich beispielsweise im kulturellen und im wissenschaftlichen Bereich, zumal als Hochschulstandort. „Die Studierenden an Universität und Hochschule sind unsere Fach- und Führungskräfte von morgen. Es ist wichtig für unsere Region insgesamt, diese Menschen für uns zu gewinnen bzw. sie nach ihrem Abschluss hier bei uns zu behalten“, so Goebel.

Ausländische Fach- und Führungskräfte

Ein weiteres untersuchtes Handlungsfeld sei der Bereich „Ausländische Fach- und
Führungskräfte“ gewesen. Hierbei fielen die Angebote, die zum Dialog zwischen verschiedenen Kulturen einladen sowie die Aktivitäten der Freiwilligenagentur und
des Stadtsportbundes zur Integration von Zugewanderten positiv ins Gewicht. „Für die Wirtschaft ist die Gewinnung von Fachkräften von herausragender Bedeutung. Kommunen sollten für deren besonderen Bedürfnisse sensibilisiert sein und entsprechende Maßnahmen umsetzen“, erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Graf die Hintergründe des von der IHK angebotenen Audits. Dabei sei wichtig, dass nicht nur die Qualität der städtischen Dienstleistungen stimme, sondern auch ein ausreichendes Angebot an Wohnraum zur Verfügung stehe. Hier setze die IHK darauf, dass in Osnabrück zukünftig verstärkt zusätzliche Wohnflächen bereitgestellt werden. Ebenso müsse die Infrastruktur, beispielsweise der ÖPNV, gemeinsam mit den umliegenden Kommunen an die steigenden Anforderungen angepasst werden.

Osnabrück als attraktiver Standort

Oberbürgermeister Griesert war erfreut über die Ehrung durch die IHK: „Die
Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die Attraktivität und Anziehungskraft, die
Osnabrück als Wohnort für Fachkräfte bereits heute genießt.“ Dies sei auf die
hervorragende Infrastruktur zurückzuführen, die beispielsweise vom Kitaplatz über
das breite Angebot an Schulformen bis zur Hochschule zahlreiche Bildungs- und
Betreuungseinrichtungen beinhalte. Darüber hinaus sei ein ausgezeichneter
Wohnort jedoch nicht denkbar ohne einen gesunden Mittelstand, ein breites
Kulturangebot und das ehrenamtliche Engagement der Bürger. „All das finden
Fachkräfte neben vielfältigen Karrierechancen in Osnabrück vor“, sagte Griesert.
Die Auszeichnung Osnabrücks gilt für drei Jahre. Dann wird überprüft, ob die Stadt
die im Rahmen der Auszeichnung vereinbarten Entwicklungsziele umgesetzt hat.
Hierzu zählt beispielsweise die Etablierung des vor Kurzem gestarteten Onboardingservices im Rahmen der Fachkräftekampagne „Typisch Osnabrück“, der Neubürgern das Ankommen in der Stadt erleichtern soll, sowie der Aufbau eines regionalen Pflegeportals, das die Angebote in diesem Bereich darstellen und Informationen für Betroffene vorhalten soll.

Aktives Werben für Fachkräfte

„Seit fast einem Jahr werben wir mit unserer Fachkräftekampagne Typisch
Osnabrück sehr aktiv um Fachkräfte aus anderen Regionen und um die
Absolventinnen und Absolventen der Osnabrücker Hochschulen“, erläuterte Ralf
Minning, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH (WFO). Mehr
als 40 Osnabrücker Unternehmen beteiligten sich inzwischen an der WFO-Kampagne. „Das Siegel liefert uns nun ein weiteres wichtiges Argument im Wettbewerb um die klügsten Köpfe“, ist sich Minning sicher. Den in der Stadt Osnabrück ansässigen Unternehmen bietet die IHK an, selbst mit dem Qualitätszeichen für ihren Standort zu werben und Fachkräfte damit
anzusprechen. Zu diesem Zweck können die Betriebe das Logo des Projektes
nutzen und sich bei Interesse an die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO)
wenden.

Hintergrund der Auszeichnung

Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ ist eine Initiative der IHK.
Mithilfe dieses Instrumentes möchte die IHK mit den Kommunen in einen Dialog
darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein
attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Auf Basis eines
erprobten Fragebogens mit 38 Fragen in fünf verschiedenen Handlungsfeldern
können sich Kommunen zertifizieren lassen und so belegen, dass sie vorbildliche
Angebote und Services für (Neu-)Bürger bereithalten.

PM
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