Deutschland & die WeltErwarteter Wintereinbruch: Osnabrück teilweise vom Intercity-Netz abgeschnitten

Erwarteter Wintereinbruch: Osnabrück teilweise vom Intercity-Netz abgeschnitten [Update]

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Foto: Winter bei der Deutschen Bahn, über dts

Hamburg (mit Material von dts) – Die Deutsche Bahn kapituliert bereits Stunden vor dem für Samstagabend erwarteten Wintereinbruch – Osnabrück ist bereits vom Intercity-Netz in Richtung Norden und Süden abgeschnitten.

[Update 15:00] Aufgrund eines Leserhinweises ist unsere Redaktion der Information unserer Nachrichtenagentur nochmals nachgegangen. Zum derzeitigen Zeitpunkt fahren ausweislich der online verfügbaren Abfahrtstafel des Osnabrücker Hauptbahnhofs noch Intercity in Nord- und Südrichtung.

Wegen der angekündigten schweren Unwetter fahren am Samstag und Sonntag keine Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Kiel, Hamburg und Lübeck sowie zwischen Hamburg und Westerland. Auch zwischen Bremen und Norddeich Mole sowie zwischen Münster (Westfalen) und Norddeich Mole fahren keine Intercity-Züge mehr.

Der Fernverkehr zwischen Hamburg und Rostock/Stralsund/Binz sei am Samstag und Sonntag stark ausgedünnt und es verkehrten nur noch einzelne Intercity-Züge, so die Bahn. Bahntickets können bis sieben Tage nach Störungsende entweder flexibel genutzt oder kostenfrei storniert werden. Unterdessen hat sich die Prognose für die angekündigte Extremwetterlage etwas nach Süden verlagert. Nicht nur an Nord- und Ostsee, auch für die größten Teile von NRW, Hessen, sowie ganz Sachsen-Anhalt und Thüringen werden insbesondere ab Samstagabend und bis mindestens Montag starke Schneefälle, Schneeverwehungen und Glatteis erwartet.

Die heftigsten Schneefälle sollen mit bis zu 50 Zentimeter Neuschnee oder mehr in Westfalen und im Süden Niedersachsens runterkommen, in der Region zwischen Münster, Lingen, Osnabrück bis nach Hannover und Göttingen. Auch Teile Sachsens, Sachsen-Anhalts, Brandenburgs, ab Sonntagmorgen auch der Norden von Bayern und Rheinland-Pfalz könnten betroffen sein, hinzu kommen Nebel in der Mitte Deutschlands, Sturmböen an der Nordsee sowie in den Alpen, und die Hochwasserlagen an Rhein, Donau und weiteren Flüssen in Hessen, Thüringen und Franken. Nur für das Saarland und Baden-Württemberg gibt es bislang keine amtlichen Wetterwarnungen.

dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.
 

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