Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, ab dem 1. August Zölle von 30 Prozent auf EU-Importe zu erheben, bereitet die Europäische Union neue Gegenmaßnahmen vor. Die europäischen Handelsminister diskutierten nach Angaben von EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič über mögliche Gegenzölle auf US-Waren im Wert von 72 Milliarden Euro. Die EU reagierte zudem auf die Entwicklung, indem sie geplante Gegenmaßnahmen auf US-Waren im Wert von 21 Milliarden Euro auf den 1. August verschob.
EU plant weitreichende Gegenmaßnahmen
Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, ab dem 1. August Zölle von 30 Prozent auf Importe aus der Europäischen Union zu erheben, bereitet die EU ihrerseits neue Handelsmaßnahmen vor. Wie EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič am Montag mitteilte, diskutierten die europäischen Handelsminister über weitere Gegenzölle, die US-Importe im Wert von 72 Milliarden Euro betreffen könnten.
Belastung für transatlantischen Handel
Maroš Šefčovič erklärte laut Mitteilung weiter, dass „die von Weißen Haus angekündigten Zölle die transatlantischen Handelsbeziehungen, die täglich einen Wert von 4,4 Milliarden Euro haben, praktisch unmöglich machen würden.“ Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der EU stehen damit vor erheblichen Herausforderungen.
Verhandlungen in der Sackgasse
Der EU-Handelskommissar äußerte zudem seine Enttäuschung darüber, dass die Verhandlungen, die seiner Einschätzung nach kurz vor einem Abschluss standen, durch die Ankündigung des US-Präsidenten ins Stocken geraten seien. Die Europäische Union hatte ursprünglich gehofft, einen Kompromiss mit einem niedrigeren Zollsatz von zehn Prozent zu erreichen. Im Zuge der aktuellen Entwicklung verschob die EU geplante Gegenmaßnahmen auf US-Waren im Wert von 21 Milliarden Euro auf den 1. August.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .