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Sonntag, Dezember 15, 2019


Aktuell Erster Spatenstich für das neue Studierendenzentrum am Schlossgarten

Erster Spatenstich für das neue Studierendenzentrum am Schlossgarten

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Mit einem symbolischen Spatenstich beginnt der Bau. v.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfgang Lücke (Universitätspräsident), Thomas Sprenger (Architekturbüro Prof. Klau Will und Assoziierte GmbH), Cristina v. Pozniak-Bierschenk (Leiterin des Staatlichen Baumanagements), Björn Thümler (niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur), Wolfgang Griesert (Oberbürgermeister), Laura Boese (Studentin) und Özlem Susan (Studentin)

Am Donnerstag (26.September 2019) wurde symbolisch der erste Spatenstich für das neue Studierendenzentrum getan.

Der Bau des neuen Studierendenzentrums hat begonnen! Zwischen Mensa und EW-Gebäude entsteht bis 2021 ein neuer Lernort für künftige Studierende, der alte Spielplatz wird dafür verlegt. Der Neubau soll 6,22 Millionen Euro kosten und wird mit Eigenmitteln der Universität finanziert. Das Geld stammt überwiegend aus früheren Studienbeiträgen, die Studierenden haben ihr neues Zentrum also weitgehend selbst bezahlt. Universitätspräsident Professor Wolfgang Lücke brachte die Idee aus seiner Heimatstadt Göttingen mit, wo er bereits den Bau eines solchen Zentrums begleitete. Beim Spatenstich freut sich der Präsident: „Dass ich das noch erleben darf! Ich kam vor sechs Jahren auf diese Idee und freue mich, dass der Baubeginn noch vor meinem beruflichen Ende klappt. Mein besonderer Dank gilt den Studierenden und der Stadt Osnabrück, aber auch unseren anderen Partnern.“


1.000 Quadratmeter für studentisches Leben

Das neue Studierendenzentrum wird vierstöckig und hat eine Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern. „Das Gebäude soll ein einladender Ort für Kreativität und Engagement werden, egal ob für Kurse, Projekte oder Aktionen, die den studentischen Alltag widerspiegeln“, erläutert die Studentin Laura Boese, die zusammen mit Leon Schmid und Özlem Susan intensiv in dem Planungsprozess mitgewirkt hat. Im Gebäude wird es unter anderem einen Eingangsbereich mit Ausstellungsflächen, zahlreiche Lern- und Arbeitsräume, einen Vortragsraum, einen Eltern-Kind-Bereich, Räume für studentische Initativen sowie Pausen- und Ruheräume geben. Außerdem sind eine Fahrradwerkstatt und eine Automatencafeteria vorgesehen.

Entwurf des neuen Studierendenzentrums / Foto: Universität Osnabrück

Viel Freude über neues Zentrum

Beim Spatenstich war auch der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler zu Gast und sagte: „Ich wünsche viel Glück, die Planer haben ihr bestes gegeben! Hier findet eine tolle Symbiose von Stadt und Universität statt, Osnabrück ist hier ein leuchtendes Beispiel für andere Städte.“ Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert war guter Dinge und scherzte: „Die sechs Spaten stehen symbolisch für sechs Jahre Planung, mal sehen wie viele Spaten wir am Ende am Neumarkt haben. Die Studierenden dürfen gerne zwei bis drei Semester dranhängen um das Zentrum noch zu erleben.“ Die Studentinnen Özlem Susan und Laura Boese waren an der Planung beteiligt und sagten: „Hier entsteht ein Ort des Austausches der für unsere Generation spricht, ein Ort der Kreativität und Engagement möglich macht. Es ist gut, dass wir uns an der Planung beteiligen durften. Viele langweilige Seminargebäude könnten die Mitbestimmung ihrer Nutzer gebrauchen.“

Lukas Brockfeld
Lukas Brockfeld ist seit dem Sommer 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

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