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Erste Nacht mit Ausgangssperre in Osnabrück – keine größeren Vorkommnisse

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Die seit Gestern geltende nächtliche Ausgangssperre ist eine der drastischsten und wohl auch unbeliebtesten Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Die erste Nacht verlief dennoch ohne nennenswerte Vorkommnisse. 

Zur Zeit dürfen die Osnabrücker ihre Wohnungen und Häuser zwischen 21 und 5 Uhr nicht verlassen. Die nächtliche Ausgangssperre soll helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Einhaltung der drastischen Maßnahme wird von Polizei und Ordnungsamt kontrolliert. Gerhard Meyering vom Pressedienst der Stadt Osnabrück ist mit der ersten Nacht zufrieden: „Ansammlungen oder ähnliches konnten nicht festgestellt werden, es war insgesamt sehr ruhig und wenige Personen wurden angetroffen. Die angetroffenen Personen hatten entweder eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder eine andere plausible Erklärung, warum sie unter eine der definierten Ausnahmen fallen. Einige wenige Angetroffene gaben vor, über die Regelung nicht informiert gewesen zu sein. Diese sind entsprechend informiert und ermahnt worden.

Zufriedenheit auch bei der Polizei

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Auch Mareike Edeler, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Osnabrück, ist zufrieden: „Im Rahmen der Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahme konnte festgestellt werden, dass eine Vielzahl der angetroffenen Personen noch nicht oder nur unzureichend über die Regeln informiert war. Dieser Umstand spiegelte sich auch auf den Polizeiwachen wider, es gingen zahlreiche Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern ein, die wegen der neuen Regeln verunsichert waren und um Rat fragten. Größere Zwischenfälle oder Ansammlungen wurden nicht festgestellt. In Stadt und Landkreis wurde bis 22:30 Uhr noch reger Fahrzeugverkehr festgestellt. Kontrollen ergaben, dass es sich fast ausnahmslos um Personen handelte, die auf dem Heimweg von der Arbeitsstelle waren. Ab 22:30 Uhr verlief die Nacht aus polizeilicher Sicht sehr ruhig. Der Großteil der gefertigten Ordnungswidrigkeitenanzeigen fiel in die Zeit von 21 Uhr bis Mitternacht.

Einsätze zu Ostern

In den Ostertagen will die Polizei präsent sein und und ist auf Schwerpunkteinsätze zur Überwachung der Corona-Verordnung vorbereitet. Ein Hauptaugenmerk soll dabei auf bekannten Hotspots liegen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) rechnet an Ostern mit schwierigen und gefährlichen Polizeieinsätzen, weil die Akzeptanz der Corona-Regeln bei den Bürgern zunehmend schwinde und die Stimmung nervös und aggressiv sei. Mareike Edeler sieht das gelassener: „Zu erwartende Schwierigkeiten sind von vielen Faktoren abhängig, die wir im Blick haben. Dementsprechend haben wir uns darauf vorbereitet, um jederzeit angemessen auf Veränderungen reagieren zu können. Die Beamtinnen und Beamten stießen bislang auf viel Verständnis.  Das klärende und informierende Gespräch war in den meisten Fällen das Mittel der Wahl, denn bei vielen Personen bestand noch ein Informationsdefizit.“ 

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Lukas Brockfeld
Lukas Brockfeld ist seit dem Sommer 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

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