Statt in die Schule oder Uni zu gehen treten weltweit junge Menschen in den Streik. Diesen Freitag werden deutschlandweit in mehr als 50 Städten Schulstreiks für den Klimaschutz unter dem Namen „Fridays for Future“ stattfinden.

Auch in Osnabrück versammeln sich Schüler und Studierende am Freitag (18.01.) von 10:30 bis 13:15 Uhr vor dem Rathaus, anschließend wird es einen Demonstrationszug bis zum Platz der Deutschen Einheit geben. Von den Politikern und Politikerinnen fordern sie eine nachhaltige Klimapolitik und einen schnellen Kohleausstieg.

Jugendliche in Zukunft besonders betroffen

Ein Schüler, der am 21.12.2018 schon mitgestreikt hatte sagte dazu: „Jeder wird vom Klimawandel betroffen sein.” Doch am stärksten wird es die jetzt noch Jugendlichen und deren Kinder und Enkel treffen, die mit den Folgen des Klimawandels in Zukunft leben müssen. Diejenigen, die den menschengemachten Klimawandel zum größten Teil mit zu verantworten haben, werden die extremen Folgen des Klimawandels wahrscheinlich nicht mehr miterleben.

Weltweite Bewegung dank einer Schwedin

Begonnen hat die weltweite Bewegung des “Climate Strike” mit der 16-jährigen Greta Thunberg. Die Schwedin geht seit August 2018 mindestens einmal die Woche nicht in die Schule, sondern setzt sich mit ihren Schulbüchern vor das Parlament, um die Regierung aufzufordern, sich konsequenter für den Klimaschutz einzusetzen. Sie streikt die Schule, um maximale Aufmerksamkeit auf das Klimathema zu lenken – und das mit vollem Erfolg. Weltweit berichteten Medien über ihre Aktion und sie inspirierte viele Schülerinnen in anderen Ländern. So gibt es jetzt auch in Australien, Dänemark, Neuseeland, Italien, Belgien, Kanada, Uganda, Nigeria und vielen anderen Ländern Schulstreiks für das Klima.