Start Aktuell Einzigartiges Wildbienenprojekt an der Nackten Mühle

Einzigartiges Wildbienenprojekt an der Nackten Mühle

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Es summt und twittert am Östringer Weg im Stadtteil Haste: Auf dem Gelände des Lernstandortes Nackte Mühle entsteht derzeit ein einzigartiges Wildbienenhaus. Das Besondere daran: Das Haus bietet nicht nur den Bienen ein neues Zuhause, sondern lädt zum Betreten ein und sendet Friedens-Tweets ab.

„Unser Wildbienenhaus ist sozusagen ein Kunst-, Natur-, Artenschutz- und Friedensprojekt – und in dieser Form sicherlich einzigartig“, erläuterte Thomas Solbrig, Geschäftsführer der Lega S Jugendhilfe gGmbH und Träger des Lernstandortes Nackte Mühle, bei einer kleinen Richtfestfeier. Entstanden ist das Projekt aus einer gemeinsamen Idee mit dem Osnabrücker Künstler Herbert Telieps.

Telieps ist einer der Initiatoren des internationalen Kunstprojektes „Art4Peace“ – eine Friedensinitiative, die Kunstwerke weltweit digital vernetzt, um den Friedensgedanken in jeden Winkel der Erde zu tragen. „Schnell kam uns der Gedanke, diese Botschaft bei uns in einzigartiger Form mit dem Artenschutz zu verknüpfen.“

Nisthilfen im Fachwerkrahmen

Telieps und das Lega S-Mühlenteam haben ein gut anderthalb Quadratmeter großes Wildbienenhaus aufgebaut In dem Fachwerkrahmen werden 70 Wildbienennisthilfen eingebaut, die artgerecht mit hohlen Pflanzenstängeln aus Bambus, Schilfhalmen und Schilfrohrmatten verfüllt werden. Zehn weitere Fachwerkrahmen werden mit Kunstobjekten verfüllt, so dass ein Kunstmosaik aus Quadraten und Rechtecken entsteht. Umschlossen wird das Wildbienenhaus durch eine ausgesäte Wildblumenwiese.

Zweisamkeit wird getwittert

Das Wildbienenhaus kann – und soll explizit – von den Besuchern und Gästen der Nackten Mühle betreten werden. „So soll ein ‚Zweisamkeitsraum‘ entstehen, in dem der Mensch sich intensiv – sozusagen in einem friedlichen Miteinander – mit dem Summen und Treiben der Wildbienen auseinandersetzen kann“, erläutert Solbrig. Der Clou dabei: Wird das Wildbienenhaus betreten, leuchtet demnächst auf dem Dach eine rote „Besetzt“-Lampe – und das Haus sendet eine Friedens-Twitternachricht ab. „Wir hoffen natürlich auf sehr viele Friedens-Tweets aus Osnabrück in die weite Welt.“

Mehr zum Wildbienenhausprojekt gibt es unter hier mehr zu „Art4Peace“ unter www.art4peace.info.

PM
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