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Einlasskontrollen in Gerichten der Region Osnabrück – Sicherheitsteam feiert einjähriges Bestehen

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Die Sicherheit an den Gerichten der Region zu erhöhen, ist seit Langem ein erklärtes Ziel des Landgerichts Osnabrück und der Amtsgerichte der Region. Ein wesentlicher Baustein ist dabei das Regionale Sicherheitsteam, das in diesen Tagen sein einjähriges Bestehen feiern kann.

Besucher des Landgerichts Osnabrück kennen sie seit mehreren Jahren: Tägliche, anlassunabhängige Einlasskontrollen. Sie stellen sicher, dass keine gefährlichen oder verbotenen Gegenstände in das Gericht gelangen. An den Amtsgerichten des Bezirks, das heißt in Bad Iburg, Bersenbrück, Nordhorn, Lingen, Meppen und Papenburg, steht bisher für tägliche Kontrollen noch kein ausreichendes Personal zur Verfügung. Um das zu ändern, hat das Land Niedersachsen im letzten Jahr Mittel für den Aufbau eines Regionalen Sicherheitsteams zur Verfügung gestellt. Seit Juli 2019 verstärkt dieses Team aus mittlerweile fünf Wachtmeistern nun die Sicherheit an den Amtsgerichten.

Team flexibel einsetzbar

Die Besonderheit: Das Team ist organisatorisch am Landgericht Osnabrück angesiedelt und kann so nach Bedarf flexibel an allen Amtsgerichten des Bezirks eingesetzt werden. Aufgrund einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung wird es außerdem am Arbeitsgericht Lingen tätig. Erstes Ziel bei der Schaffung des Teams war es, an jedem Amtsgericht an mindestens einem zusätzlichen Tag in der Woche Einlasskontrollen durchzuführen. Neben den anlassunabhängigen Einlasskontrollen soll das Regionale Sicherheitsteam aber auch bei Bedarf weitere Unterstützung bieten, zum Beispiel bei besonders sicherheitskritischen Strafverfahren.

Fast 300 anlassunabhängige Kontrollen

Dieser Tage wird das Regionale Sicherheitsteam ein Jahr alt. Die aktuelle Zwischenbilanz zu diesem Anlass belegt eindrucksvoll, wie sein Einsatz die Sicherheit an den örtlichen Gerichten erhöht hat. Trotz der Einschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie konnten im ersten Jahr des Bestehens 284 anlassunabhängige Einlasskontrollen an den Amtsgerichten des Bezirks durchgeführt werden. Die Zielmarke eines zusätzlichen Kontrolltags an jedem Gericht in jeder Arbeitswoche wurde damit erreicht. Hinzu kam eine Vielzahl von Einsätzen in Bedarfsfällen.

Zwischen Marihuana und Elektroschocker

„Bei unseren Kontrollen haben wir in mehr als 350 Fällen Gegenstände sichergestellt, die in einem Gerichtsgebäude nichts zu suchen haben“, so Alldo Hertramph, Leiter des Regionalen Sicherheitsteams. „Darunter waren etwa 246 Messer und 37 Pfeffersprays. In zehn Fällen handelte es sich um nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände. Dort haben wir die Polizei hinzugerufen“, erklärt Hertramph weiter. Manche der Funde erstaunen besonders: Bei neun Gelegenheiten wurde versucht, Drogen mit in das Gericht zu bringen, meist Marihuana. Zu solchen Anlässen wurde die Polizei ebenfalls verständigt. Gleiches gilt für den Fall einer Frau, die einen verbotenen „Elektroschocker“ in das Amtsgericht Meppen mitbringen wollte.

Mehr Sicherheit für Mitarbeiter und Besucher

Teamleiter Alldo Hertramph zeigt sich nach dem ersten Jahr der Arbeit im Regionalen Sicherheitsteam vor allem beeindruckt von der guten Zusammenarbeit im Bezirk: „Wir stimmen uns laufend mit den an den Gerichten vor Ort tätigen Kollegen ab. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend. Gemeinsam sorgen wir für mehr Sicherheit für die Mitarbeiter ebenso wie für die Besucher.“


PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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