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Einladung ins Osnabrücker Rathaus: Olympiaruderer tragen sich ins Goldene Buch ein

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Historische Türklinke am Rathaus in Osnabrück

Seit vielen Jahren treffen sich die Ruder-Olympiasieger und Olympiateilnehmer der Jahre 1968 bis 1984 regelmäßig. Jetzt waren sie in Osnabrück zu Gast und trugen sich in das Goldene Buch ein.

Eingeladen hatte der Osnabrücker Peter van Roye (Bronzemedaillengewinner im Zweier ohne Steuermann 1976 in Montreal). Der Einladung folgten 25 ehemalige Spitzensportlerinnen und -sportler sowie ihr früherer Mannschaftsarzt Prof. Dr. Paul E. Nowacki. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßte die Olympioniken im Osnabrücker Rathaus, wo sich die Riege auch in das Goldene Buch der Stadt eintrug.

Rudern ist gesund und stärkt die Teamfähigkeit

„Ein so großes Team ist selten im Friedenssaal zu Gast“, freute sich Griesert und zitierte den Gründer der modernen Olympischen Spiele Pierre de Coubertin: „Rudern sollte der Lieblingssport unserer jungen Leute werden, da keine andere Sportart ihnen die physischen und moralischen Qualitäten vermittelt, die sie brauchen: Energie, Initiative, Kraft und Gesundheit. “ Dem konnte Peter van Roye nur zustimmen. „Das Rudern ist mit ziemlicher Sicherheit eine der gesündesten Sportarten“, sagte er. Die Muskulatur wird genauso trainiert wie das Herz-Kreislauf-System und die Koordination. Gleichzeitig muss man zusammenarbeiten. „Es heißt bei uns zwar Schlag, aber in Wirklichkeit schieben wir unser Boot voran“, erklärte er die Technik des Ruderns im Gleichschlag. Ruderer seien deswegen besonders teamfähig.

Deutsche Wiedervereinigung als Zeichen des Zusammenhalts

Ein Zeichen für den Zusammenhalt der Ruderer ist die deutsche Wiedervereinigung. Seit 2008 sind bei den Treffen auch die Olympioniken dabei, die seinerzeit für die DDR starteten. So trugen sich auch Doppel-Olympiasieger wie Dieter Grahn und Dieter Schubert (Mexiko 1968 und München 1972, Vierer ohne) und Wolfgang Mager (München 1972, Zweier ohne und Montreal 1976, Vierer ohne) in das Goldene Buch der Stadt ein.

Eine besondere Rudergeschichte hatte der Osnabrücker Thomas Möllenkamp zu erzählen. Seine ersten Olympischen Spiele hatte er wie viele westliche Sportler 1980 in Moskau aufgrund des Boykotts verpasst. Vier Jahre später wurde er in Los Angeles im Zweier ohne Steuermann Vierter im Endlauf und verpasste nur knapp die Bronzemedaille. In Seoul holte er schließlich 1988 den Olympiasieg mit der Mannschaft im Achter.

PM
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