Wirtschaft Einkaufen in Osnabrück ist attraktiv!

Einkaufen in Osnabrück ist attraktiv!

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Osnabrücker Innenstadt behauptet sich im Wettbewerb der Einkaufsstädte.

Positiv nehmen die Kunden den guten Branchenmix wahr und eine gute Frequentierung der Innenstadt. Dagegen zeigt sich bei Themen wie Erlebnischarakter oder Barrierefreiheit Nachholbedarf. Ebenfalls stellt der zunehmende Onlinehandel auch die Osnabrücker Händler vor Herausforderungen. Das sind Kernergebnisse für die Friedensstadt im Rahmen einer bundesweiten Besucher- und Kundenbefragung des Instituts für Handelsforschung aus Köln (IfH), in der mehr als 60 Städte unterschiedlicher Einwohnergröße befragt wurden. Die Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH (OMT) und die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim(IHK) haben die Befragungen in Osnabrück koordiniert und durchgeführt.

Große Straße Osnabrück, verkaufsoffener Sonntag vor Modehaus L+T
Shopping in der Großen Straße in Osnabrück an einem verkaufsoffenen Sonntag

In Osnabrück wurden fast 700 Kunden befragt. In der Klasse bis 200.000 Einwohner erhält die Stadt den Bestwert für das Parkangebot. Insgesamt liegt sie jedoch im guten Mittelfeld und erhält entsprechend des Bundestrends die Gesamtnote „befriedigend plus“.

Petra Rosenbach, OMT-Geschäftsführerin kommentiert die Ergebnisse so: „Die Befragung der Besucher gibt uns wertvolle Hinweise. Sie zeigt uns, wie wichtig der Erlebnischarakter einer Innenstadt ist, dass aber auch Selbstverständlichkeiten wie Sauberkeit und Sicherheit von den Besuchern wahrgenommen werden. So sehr uns im Moment die Bautätigkeit an der einen oder anderen Stelle belastet: Die Modernisierungen werden Osnabrück nach vorn bringen!“


„Diese Untersuchung ist auch für den Handel eine wichtige Informationsquelle und ein willkommener Anlass, den eigenen Marktauftritt zu überprüfen“, erklärt Eckhard Lammers, IHK-Geschäftsführer für den Bereich Standortentwicklung. Die zunehmende Digitalisierung des Einkaufens von der Information bis zur Lieferung der gekauften Ware biete Chancen für die Kundenbindung. Davon könne nicht nur der Einzelhandel, sondern die gesamte Innenstadt profitieren, sagt Lammers.

Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, die Innenstadt zu gestalten und zu beleben, sind sich Lammers und Rosenbach einig. Dabei sei der kontinuierliche Austausch mit allen Akteuren, vor allem den Einzelhändlern wichtig. Die IfH-Studie ist nur ein Baustein, um die aktuelle Kundenzufriedenheit und weitere Veränderungen in der Innenstadt zu messen. Mit dem seit Dezember 2014 laufenden laserunterstütztem Passantenmesssystem und dem „Handelsmonitor Osnabrück“, der im März zum dritten Mal vorgestellt wird, lassen sich die Veränderungen von Angebot, Nachfrage und Stimmungslage differenziert aufzeigen.

Zur Studie: Das Institut für Handelsforschung (IfH) aus Köln hat mit Unterstützung und Partnern, wie der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V., dem Handelsverband Deutschland, der Galeria Kaufhof AG, Stadtmarketingorganisation oder den örtlichen IHKs am 25. und 27. September 2014 zeitgleich in mehr als 60 Städten eine Kundenbefragung unter dem Projekttitel „Vitale Innenstadt“ durchgeführt. Rund 33.000 Kunden sind insgesamt vor Ort u.a. hinsichtlich ihres Kaufverhaltens, Eindruck zur jeweiligen Innenstadt oder ihren Angebotswünschen befragt worden. Der Onlinehandel macht mittlerweile rund 10% am Gesamtumsatz des Einzelhandels aus. Das hat erstmalig messbare Veränderungen der Kundenbedürfnisse zur Folge. Bundesweit geben 20% der Befragten an, dass die Möglichkeiten des Onlineeinkaufs dazu führten, die Innenstädte seltener zu besuchen, so die IfH-Studie. Detailergebnisse für die Stadt Osnabrück werden im „3. Handelsmonitor Osnabrück“ am 16. März 2015 vorgestellt.

PM
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