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Eine Brücke für die Zukunft: KiKxxl aus Osnabrück ermöglicht Brückenbau in Ghana

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Im Rahmen seiner 20-Jahr-Feier im letzten Jahr hatte der Kommunikationsdienstleister KiKxxl dem Verein Madamfo Ghana bereits eine Spende in Höhe von 20.020 Euro zukommen lassen. Mit dieser und einer weiteren Spende in Höhe von 30.000 Euro in diesem Jahr soll der Bau einer lebensnotwendigen Fußgängerbrücke in Ghana realisiert werden.

„Das Hauptziel unserer Organisation ist es, die Lebensqualität der Menschen in Ghana nachhaltig zu verbessern“, so Bettina Landgrafe, Geschäftsführerin und erste Vorsitzende des Vereins Madamfo Ghana. Aus diesem Grund werden alle Projekte gemeinsam mit den Menschen vor Ort geplant und realisiert. Alle betroffenen Gruppen, wie zum Beispiel Einwohner, Regierung und die Mitarbeiter von Madamfo Ghana, seien an der Entwicklung der Hilfsprojekte, wie zum Beispiel aktuell an dem Bau einer Fußgängerbrücke in der Central Region in Ghana beteiligt und eingebunden. „Die Brücke ist lebensnotwendig für die Region und verbindet zukünftig das Dorf Odumkrom mit der Hauptdorfgemeinschaft Ochiso. Sie erleichtert den Weg zu Ämtern, Schulen, Kliniken und Märkten“, sagt Landgrafe, die für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Marion Dönhoff Preis ausgezeichnet wurde.

Bisher von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen abgeschnitten

Aktuell müssen die Einwohner den Fluss mithilfe von Kanus überqueren. Das ist jedoch aufgrund der starken Strömung und der unsicheren Boote oft gefährlich. „Beim Versuch den Fluss zu überqueren, kommen regelmäßig Erwachsene aber auch Kinder ums Leben. Viele Eltern schicken ihre Kinder aufgrund der Gefahr daher gar nicht erst zu Schule“, so Landgrafe. Gerade in der Regenzeit blieben viele Kinder dem Schulunterricht fern. So seien sie nicht nur von Bildungs- sondern auch von Gesundheitseinrichtungen abgeschnitten. „Wir möchten mit dem Bau der Fußgängerbrücke die Lebenssituation der Menschen und insbesondere der Kinder nachhaltig verbessern und ihnen die Überquerung des Flusses gefahrlos ermöglichen“, erläutert Landgrafe das Ziel des Projektes.

Hilfe, die ankommt

Die Spende sei laut der Entwicklungshelferin gerade jetzt sehr willkommen, da in Zeiten von Corona die großen Hilfsorganisationen das Land verlassen hätten. Mit dem Geschäftsführer von KiKxxl, Andreas Kremer, verbindet Bettina Landgrafe eine jahrelange Freundschaft. Seit dem Jahr 2011 hat das Telekommunikationsunternehmen bisher rund 180.000 Euro für soziale Projekte gespendet. „Wir freuen uns, dass wir durch die Unterstützung des Unternehmens KiKxxl nachhaltige Projekte umsetzen konnten“, so Landgrafe. „Für uns war es ein Anliegen, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird, insbesondere bei den Schwächsten in der Gesellschaft, nämlich den Kindern“, beschreibt Kremer das Engagement seines Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

PM
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