# Drohnenexplosion in Tschernobyl: Keine erhöhte Strahlung Datum: 14.02.2025 09:17 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/drohnenexplosion-in-tschernobyl-keine-erhoehte-strahlung-565006/ --- In der Nacht auf Freitag kam es auf dem Gelände des Atomkraftwerks Tschernobyl zu einer Explosion. Laut der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) soll eine Drohne auf dem Dach der geschützten Atomruine eingeschlagen sein. Trotz des Vorfalls bleiben die Strahlungswerte laut IAEO stabil, und es gibt keine Anzeichen für einen Bruch des Sicherheitsbehälters. ## Hintergründe des Vorfalls Rafael Grossi, der Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), teilte mit, dass der Vorfall in Tschernobyl und die verstärkten militärischen Aktivitäten rund um das Atomkraftwerk Saporischschja die anhaltenden Risiken für die nukleare Sicherheit unterstreichen. „Es gibt keinen Grund zur Selbstzufriedenheit, und die IAEO bleibt in höchster Alarmbereitschaft“, sagte Grossi. Die Ukraine erhob den Vorwurf, dass es sich bei der Drohne, die die Explosion verursachte, um eine russische gehandelt habe. ### Sicherheitsmaßnahmen Nach Angaben der IAEO waren Brandschutzpersonal und -fahrzeuge innerhalb weniger Minuten nach der Explosion vor Ort. Die Situation unter Kontrolle haltend, stellte die Organisation fest, dass es bisher keine Anzeichen für einen Bruch des inneren Sicherheitsbehälters gibt. Die IAEO bestätigte zudem, dass die Strahlungswerte sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes als „normal und stabil“ eingestuft werden. ### Politische Reaktionen Die Mitteilung der IAEO zeigt die besorgniserregende Sicherheitslage in der Region auf. Die erneuten Spannungen und Zwischenfälle verdeutlichen die fragilen Zustände in der Ukraine, die durch den russischen Einfluss weiterhin belastet werden. Die internationalen Organisationen bleiben wachsam, um die nukleare Sicherheit in diesen Gebieten zu gewährleisten. Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 14. Februar 2025 09:17. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück