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Dritte bundesweite Befragungswelle „Arbeiten in der Corona-Krise“ gestartet: Universität Osnabrück und Kooperationsstellen setzen Arbeitswelt-Monitor fort

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Um die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Arbeitswelt sichtbar zu machen, haben die Universität Osnabrück und Kooperationsstellen den Arbeitswelt-Monitor „Arbeiten in der Corona-Krise“ ins Leben gerufen.

Seit mehr als einem Jahr hat die Corona-Pandemie Deutschland fest im Griff. Auch die Arbeitswelt ist betroffen: Covid-19 und die Eindämmungsmaßnahmen haben in zahlreichen Branchen spürbare Auswirkungen auf die Arbeitenden. Für viele Erwerbstätige sind Infektionsrisiken, wirtschaftliche Lasten, steigende Arbeitsbelastungen und Probleme bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung zum täglichen Begleiter geworden. Um die unterschiedlichen Auswirkungen der Corona-Krise in den verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt sichtbar zu machen, haben die Universität Osnabrück (Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Hajo Holst, Institut für Sozialwissenschaften) und die Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen den bundesweiten Arbeitswelt-Monitor „Arbeiten in der Corona-Krise“ ins Leben gerufen.

Über die Befragungen

An der ersten Befragungswelle im April und Mai 2020 beteiligten sich mehr als 12.000 Erwerbstätige. Einen Ergebnisbericht, zahlreiche Branchenauswertungen und viele weitere Informationen rund um das Projekt sind auf der Homepage der Kooperationsstelle Osnabrück zu finden. 12 Monate später ist es an der Zeit, die mittelfristigen Auswirkungen der Pandemie in den Blick zu nehmen: Wie nehmen Erwerbstätige die Risiken, Lasten und Belastungen nach einem Jahr Pandemie wahr? Setzen sich die Ungleichheitsmuster aus der frühen Phase fort? Und wie entwickelt sich der Blick auf den politischen Umgang mit Covid-19?

Wer ist angesprochen?

Angesprochen sind Arbeitende aus allen Branchen und aus unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Egal ob jemand im Einzelhandel arbeitet, in der Industrie, in der Logistik, in der Pflege, im Kindergarten, im öffentlicher Sektor, im Kulturbereich oder einer anderen Branche, ob in einem festen Beschäftigungsverhältnis oder freiberuflich gearbeitet wird, der Arbeitswelt-Monitor interessiert sich für die Alltagserfahrungen arbeitender Menschen: Wie erleben diese Ihre Arbeit in Zeiten der Corona-Krise? Wie reagieren Arbeit- und Auftraggeber, welche Schutzmaßnahmen werden ergriffen und wie lassen sich Kinderbetreuung und Arbeit im Alltag vereinbaren? Ziel des Arbeitswelt-Monitors „Arbeiten in der Corona-Krise“ ist eine wissenschaftliche Berichterstattung über die Corona bedingten Veränderungen in der Arbeitswelt. Durch halbjährige Befragungen ist sichergestellt, dass der Monitor die Dynamik der Corona-Krise erfasst und ein realistisches Bild der Entwicklung in der Arbeitswelt aus der Perspektive der Arbeitenden gezeichnet wird.

PM
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Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.
 

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