Deutschland & die WeltDirk Oliver Haller – unternehmerischer Impulsgeber aus Ladbergen

Dirk Oliver Haller – unternehmerischer Impulsgeber aus Ladbergen

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Manch einer wird das Unternehmen kennen, das der CEO und Gründer Dirk Oliver Haller mittlerweile zehn Jahre durch Dick und Dünn führt. Denn seine Deutsche Finetrading AG (DFT) ist bekannt als treuer Unterstützer des VfL Osnabrück. Doch auch fernab des grünen Rasens, ist die DFT zu einem wirtschaftlichen Stabilitätsanker und Impulsgeber unserer Region geworden. Eine Erfolgsgeschichte, die sich auch in Corona-Zeiten fortschreibt.

Brutstätte des modernen Financing

Zwischen Osnabrück und Münster gelegen, befindet sich die beschauliche Gemeinde Ladbergen. Wer hier durchfährt, würde kaum vermuten, dass sich hier der Hauptsitz eines der innovativsten und mittlerweile auch bekanntesten deutschen Finanzierungs-Unternehmen befindet. An diesem Ort begann vor 10 Jahren, was im modernen Financing des 21. Jahrhunderts unverzichtbar geworden ist. Finetrading ist zu einer sinnvollen wie notwendigen Ergänzung zum konventionellen Bankkredit geworden. Eine Antwort auf das immer höhere Tempo im globalisierten Handel.

Erdacht hat sie Dirk Oliver Haller. Im Jahr 2010 sucht er, selbst gebürtiger Westfale, bodenständig und geradlinig, in den Nachwehen der weltweiten Finanzkrise nach neuen Lösungen, um dem Finanzbedarf des Mittelstands auf dem Weg zu neuen Investitionen zu stillen. Er zehrt dabei von seinen Geschäftserfahrungen aus dem familieneigenen Viehhandel, der wie so viele Mittelstandsbetriebe von kurzfristig bereitgestellter Vorfinanzierung, abhängt. Ob hohe Futtermittelkosten, plötzliche saisonale Nachfragehochs, Lagerkosten oder Investitionskapital zur Expansion – fast jede Branche sieht sich mit den Herausforderungen eines beschleunigten Wettbewerbs konfrontiert. Wer hier bestehen will, braucht das nötige Kapital im richtigen Moment. Hallers Financing-Modell macht das möglich.

Dirk Oliver Haller, Foto: privat
Dirk Oliver Haller, Foto: privat

Entwicklungsmotor in der Pandemie

Die Idee ist einfach, ihr Effekt groß. Denn anders als bei den traditionellen Finanzierungsgeschäften mit Banken, gewährt Finetrading den Weg zu neuen Geldern, ohne auf eine strenge Kreditsicherung zu pochen. Und anders als die üblichen Finanzinstitute, tritt der Finetrader nicht als passiver Geldgeber, sondern als fähiger Zwischenhändler in Erscheinung. In concreto: die DFT zahlt für ihre Kunden direkt an den Händler und macht sich dabei alte Handelsbräuche zu nutze. Besonders prägnant: der Skonto-Effekt. Indem die DFT die Rechnungen des Händlers innerhalb der Rabatt-Frist begleicht, reduziert sich der Kaufpreis um den Skonto-Satz. Was durch die schnelle Bezahlung gespart wird, ist direkt einsetzbar für die Finetrade-Gebühr. Im Optimalfall erhält der Kunde unter dem Strich so eine Vorfinanzierung zum Null-Tarif. Doch auch langfristig, hat das schnelle Geld einen Vorteil. Denn durch die gute Zahlungsdisziplin, kann sich der Kunde profilieren. Das schafft Vertrauen in den Handelsbeziehungen, was sich gerade in Krisenzeiten auszahlt.

Dirk Oliver Haller, Foto: privat
Dirk Oliver Haller, Foto: privat

Ideen aus Münster, Kapital aus Ladbergen

Das Modell der DFT ist über die Jahre, so scheint es, zu einer Antriebsfeder des ökonomischen Fortschritts avanciert. Indem die AG bedarfsgerecht Finanzmittel freimacht, hält sie den Wirtschaftsmotor am Laufen. Das beste Beispiel hierfür kommt aus Münster. Als zu Beginn der Corona-Pandemie, Desinfektionsmittel überall von Nöten waren, entwickelte das Münsteraner Unternehmer von hygn.me, die Idee von Hygienesäulen. Mit einem innovativen Konzept und in der Folge großer Kundennachfrage, fehlte nur noch eine zügige Anschubfinanzierung. Haller und sein Team waren schnell überzeugt und stellten das Kapital zur Verfügung. So poppten nicht nur bei uns, sondern überall in Deutschland in kurzer Zeit, die Desinfektionsspender auf – ein effektiver Beitrag zum Infektionsschutz. Das zeigt: Finetrading stößt Entwicklungen an, wo Fortschritt gefragt ist. In unserer schnelllebigen Welt braucht es genau das.

Türöffner für Innovation

„Osnabrück im Kleinen und Deutschland im Großen sind dynamische Wirtschaftsstandorte. Hier kann Innovation wachsen “, ist Haller überzeugt. Er hat durch seine Arbeit fast alle Branchen des Mittelstands kennengelernt. Vom Bestatter, über den SHK-Betrieb bis zum Metallbauer, konnte er Einblicke in den Wirtschaftskreislauf gewinnen. Für ihn sind Unternehmen mehr als nur ihre Firmenbilanz, sie sind gewachsene Strukturen mit Geschichte und Garanten für zukünftigen Wohlstand. Wenn der Fin-Tech Unternehmer Haller  Finanzierungsanfragen bearbeitet, will er den Kunden verstehen, denkt sich in die Geschäftsidee ein und entscheidet nicht zuletzt auch mit einer Prise Bauchgefühl. Nach zehn Jahren Geschäftstätigkeit zeigt sich, dass diese Philosophie Früchte trägt.

Redaktion Hasepost
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