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Direktor des Caritasverbands für die Diözese Osnabrück e.V. ruft zu Solidarität mit Flüchtlingen aus Moria auf

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Als einen „Tiefpunkt europäischer Flüchtlingspolitik“ hat Caritasdirektor Franz Loth die Ereignisse im griechischen Flüchtlingslager Moria bezeichnet. Er ruft Osnabrücker und Osnabrückerinnen zu Solidarität mit den Flüchtlingen auf.

„Angesichts der katastrophalen Brände ist es nun endlich Zeit, Solidarität zu zeigen!“, so Franz Loth. Die rund 13.000 obdachlos gewordenen Männer, Frauen und Kinder müssten schnell auf eine humane Weise untergebracht werden und mit dem Nötigsten versorgt werden. Seit Jahren herrschen im Lager Moria katastrophale Zustände für die Geflüchteten. Corona hat die Lage nochmals verschärft. Trotz aller Kritik und in Kenntnis der verheerenden Zustände in Moria seien die Menschen ihrem Schicksal überlassen worden. „Diese Katastrophe war vorhersehbar“, so Loth. Er fordert eine sofortige Aufnahme und Verteilung der obdachlosen Geflüchteten in Europa. Bisher waren die europäische und die deutsche Politik von Abwarten, Zurückhaltung und gegenseitiger Verantwortungszuweisung geprägt. Loth dazu: „Das muss ein Ende haben.“

Spenden für Caritas in Griechenland

Loth bittet zugleich um Spenden für die Arbeit der Caritas in Griechenland. Auf Lesbos ist die Caritas unter anderem im Nachbarlager von Moria aktiv. Dort wird nun dringend Unterstützung benötigt. Mit Hilfe von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, bietet die griechische Caritas den Geflüchteten in Lesbos, Athen, Chios und Thessaloniki Rechtsberatung sowie Sprach- und Integrationskurse an, unterstützt sie bei der Suche nach Arbeit und Wohnraum, leistet psychologische und psychosoziale Hilfe und verteilt Hilfsgüter.

PM
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