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Startseite Deutschland & die WeltDigitalminister offen für Palantir-Software, fordert mehr Souveränität
Deutschland & die Welt

Digitalminister offen für Palantir-Software, fordert mehr Souveränität

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. August 2025
Karsten Wildberger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat sich in der Debatte um die Nutzung der Analysesoftware Gotham des US-Unternehmens Palantir offen für den Einsatz entsprechender Technologien durch die Polizei ausgesprochen. Zugleich betonte Wildberger die Notwendigkeit, die digitale Souveränität Deutschlands zu stärken und verstärkt auf europäische Anbieter zu setzen. Trotz aktueller Spannungen mit den USA sieht der Minister die transatlantische Partnerschaft weiterhin als tragende Säule.

Wildberger zeigt Offenheit für Palantir-Software

In der Diskussion um die polizeiliche Nutzung der Analysesoftware Gotham des US-Anbieters Palantir hat Karsten Wildberger (CDU), Digitalminister, seine Bereitschaft signalisiert, auf solche Technologien zurückzugreifen. Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben) erklärte Wildberger: „Menschen und Staaten, die andere wertepolitische Vorstellungen haben und ganze Länder bedrohen, nutzen zunehmend Technologie. Wir sollten ebenfalls Technologien nutzen, um unseren Staat und unsere Demokratie zu schützen. Wenn ein Anbieter eine solche Technologie bereitstellt, sollten wir in sie investieren.“

Mehr digitale Souveränität für Deutschland

Zugleich äußerte Karsten Wildberger die Forderung, dass auch europäische Unternehmen entsprechende Lösungen anbieten sollten. „Wir sollten aber auch europäische Unternehmen haben, die solche Lösungen bieten können.“ Als Ziel gab der Digitalminister aus, Deutschland müsse digital souveräner werden. „75 Prozent der Cloud-Lösungen, die wir nutzen, kommen von den großen amerikanischen Tech-Konzernen“, sagte Wildberger in der Funke-Mediengruppe.

Wildberger betonte, dass man mit diesen Unternehmen seit vielen Jahren als „vertrauensvolle Partner“ zusammenarbeite. Gleichzeitig müsse Deutschland jedoch verstärkt eigene Talente nutzen, um an den „riesigen Wachstumsfeldern zu profitieren“. Nach Ansicht des CDU-Politikers liegt hier auch eine Verantwortung beim Bund, der selbst Ankerkunde bei deutschen und europäischen Unternehmen werden müsse.

Festhalten an transatlantischer Partnerschaft

Trotz aktuell bestehender Spannungen mit den USA plädiert Karsten Wildberger dafür, die transatlantische Partnerschaft weiterhin zu pflegen. „Das Bündnis ist über viele Jahrzehnte eine tragende Säule. Beziehungen leben von Langfristigkeit, nicht von kurzfristigen Unstimmigkeiten“, sagte Wildberger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Gleichzeitig forderte der Digitalminister, „das Heft des Handelns wieder stärker selbst in die Hand“ zu nehmen. In der Vergangenheit habe Deutschland „zu viel ausgelagert – ob in der Verteidigung, der Energiebeschaffung, der industriellen Produktion und auch bei der Digitalisierung“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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