Osnabrück Die neue Spielzeit des Figurentheaters in Osnabrück beginnt

Die neue Spielzeit des Figurentheaters in Osnabrück beginnt

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Das Figurentheater in Osnabrück wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Florian Rzepkowski, Leiter des Figurentheaters, will nun zum Auftakt der neuen Spielzeit frischen Wind in das Figurenspiel bringen.

Bisher lockten die Abendvorstellungen, wie etwa “Krise mit Luise”, hauptsächlich ein älteres Publikum an. Ergänzend zu den Stammgästen sollen jetzt auch jüngere Zuschauer dazu animiert werden das Theater zu besuchen. Um das zu erreichen, soll das Theater neu aufgestellt werden ohne jedoch den Fokus auf die Tradition zu verlieren.

Stücke auch für jüngeres Publikum

Auf dem Programm des Theaterleiters steht dabei vor allem die Bemühung, Stücke vorführen zu lassen, die sich auch an ein jüngeres Publikum wenden. Wie etwa das Gaststück “Trachten nach Osnabrück – eine regionale Begegnung” von Laura Oppenhäuser, das am 1. September die Spielzeit eröffnen wird. Das Stück sei für jeden begreifbar, der einen Toaster bedienen könne, sagt die Figurenspielerin. Ohne Puppen, sondern nur mit von Osnabrückern geliehenen Objekten, erzählt sie eine Geschichte die Lebensraum thematisiert. Mit der Vorführung will sie den Zuschauern das Angebot geben sich nach dem Stück darüber auszutauschen und es nicht nur anzuschauen.


Zudem soll die Co-Produktion “Wilde Wilde Wesen”, die Individualität und Identitätsfindung thematisiert, durch Installationen und Medieneinsatz Personen ab zehn Jahren begeistern, wie Rzepkowski berichtet. “Wir möchten mehr mit den verschiedenen Formen des Figurenspiels experimentieren, mehr und aufwendigere Gastspiele einladen und das Programm insgesamt verjüngen”, erzählt der Leiter des Theaters weiter.

Bei den Wurzeln bleiben

Bei diesen Veränderungen sollen aber nicht die Wurzeln des Figurentheaters vergessen werden. Althergebrachte Stücke wie “Krise mit Lise” sollen daher im Repertoire bleiben, während moderne Stücke, wie etwa das von Oppenhäuser, mehr Beachtung erhalten sollen. “Das Alte soll nicht verloren gehen, aber das Neue muss Platz finden,” folgert der Theaterleiter. Auch das Spiel mit anderen Objekten soll in Zukunft verstärkt in den Fokus rücken. Außerdem ist es erstmals auch möglich, bei Gastspielen ermäßigte Karten zu erwerben.

Tatjana Rykov
Tatjana Rykov ist seit dem Sommer 2019, erst als Praktikantin und inzwischen als feste Mitarbeiterin, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

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