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Diagnose Blutkrebs: Wer kann das Leben von Martin aus Osnabrück retten?

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Im Juni 2020 erhielt Martin aus Osnabrück die Diagnose Blutkrebs. Er hat eine chronisch myeloische Leukämie im fortgeschrittenen Stadium und ist deswegen auf eine Stammzellspende angewiesen. Die weltweite Suche nach einem Lebensretter war bisher erfolglos – deswegen organisiert seine Familie gemeinsam mit der DKMS jetzt eine große Online-Registrierungsaktion.

Der 56-jährige Martin aus Osnabrück hat Blutkrebs und benötigt dringend eine Stammzellspende, um zu überleben. Da die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ bislang erfolglos war, setzt Martins Familie alle Hebel in Bewegung, um zu helfen. Gemeinsam mit der DKMS organisieren sie eine Online-Registrierungsaktion. Wer helfen möchte, gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich über www.dkms.de/martinkruse ein Registrierungsset nach Hause bestellen und so vielleicht zum Lebensretter werden.

Lebensretter gesucht

Eigentlich führt Martin ein sehr erfülltes Leben: Er ist Augenoptikermeister und in seiner Freizeit als Angler und Hobbykoch bekannt. Er ist immer für einen Scherz zu haben. Doch im Juni änderte sich das Leben von Martin und seiner Familie schlagartig: Neben seinem jahrzehntelangen Diabetes erhielt der zweifache Familienvater und Ehemann die Diagnose Blutkrebs. Er hat eine chronisch myeloische Leukämie im fortgeschrittenen Stadium. Das bedeutet: Martin kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist.

Registrierungsaktion dieses Mal online

„Vor Kurzem war noch alles normal. Jetzt haben wir Angst, dass er unsere Hochzeiten und seine künftigen Enkelkinder nicht mehr miterlebt. Wir haben Angst, dass uns die Zeit zu schnell davonläuft und nicht rechtzeitig ein Spender gefunden wird. Wir haben Angst, Papa zu verlieren!“, so Alina und Dennis, Martins Kinder. Um die Suche nach einem „genetischen Zwilling“ für Martin und andere Patienten zu unterstützen, ruft seine Familie gemeinsam mit der DKMS dazu auf, sich als potenzielle Stammzellspender zu registrieren. Vor dem Hintergrund des neuartigen Coronavirus Sars-COV-2 und der dadurch ausgelösten Atemwegserkrankung COVID-19 findet die Registrierungsaktion nicht wie üblich an einem zentralen Veranstaltungsort statt, sondern erfolgt – zum Schutz der Bevölkerung – ausschließlich online. „Wir sind froh, dass wir über diesen Weg auch in dieser besonderen Situation zur Registrierung aufrufen können“, so Martins Familie. „Denn trotz der Pandemie sind ja auch weiterhin viele Patienten auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt viele Menschen mitmachen und sich registrieren lassen!“ Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Martin und anderen Patienten helfen und sich mit wenigen Klicks über www.dkms.de/martinkruse die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen.

Genaue Anleitung wird mitgeliefert

Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jeder nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung. „Wir hoffen, dass wir mit unserem Online-Aufruf eine Welle der Hilfsbereitschaft auslösen. Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto größer sind die Überlebenschancen für unseren Papa und andere Patienten weltweit. Denn nur wer registriert ist, kann auch als Lebensretter gefunden werden“, weiß Alina. Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung. Auch Geldspenden helfen, ein Leben zu retten, da der DKMS für die Neuaufnahme eines jeden Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen.



PM
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