# Deutschland fordert mehr Schutz fürs Baltikum vor Russland Datum: 28.08.2025 09:35 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/deutschland-fordert-mehr-schutz-fuers-baltikum-vor-russland-628056/ --- Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) dringt auf mehr Sicherheit für das Baltikum und warnt vor hybriden Bedrohungen im Ostseeraum. Vor einer Reise nach Estland und nach Dänemark betonte er die Bedeutung enger Zusammenarbeit in EU und Nato sowie den Schutz kritischer Infrastruktur in Ost- und Nordsee. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) fordert mehr Sicherheit für das Baltikum. „Die Sicherheit des Baltikums ist auch unsere Sicherheit in Deutschland“, sagte Wadephul am Donnerstag vor einer Reise nach Estland und nach Dänemark. „Wie bedroht diese Sicherheit ist, spürt man im Ostseeraum besonders stark.“, sagte Wadephul. ## Hybride Bedrohungen im Ostseeraum „Dort treibt die russische Schattenflotte ihr Unwesen, dort werden Kabel durchtrennt, Bojen versetzt, GPS-Signale gestört – dort erleben wir das ganze Instrumentarium der hybriden Aggression Russlands“, so der CDU-Politiker. Estland und die baltischen Staaten hätten früh davor gewarnt, wie real die Gefahren seien. „Wir profitieren in der EU und Nato heute von ihrer Weitsicht und Expertise – diese Zusammenarbeit wollen wir weiter vertiefen“, so der Christdemokrat. ### Zusammenarbeit mit Dänemark und Schutz kritischer Infrastruktur Das Thema Sicherheit sei auch zentral im vielfältigen Austausch mit Dänemark. Eine bessere Sicherung der kritischen Infrastruktur in Ost- und Nordsee sei ein Anliegen, das Dänemark auch im Rahmen seines EU-Ratsvorsitzes voranbringe. „Denn wir profitieren in Europa alle von sauberen Stränden und sicheren Handelsrouten, genauso wie von verlässlichen Strom- und Datenleitungen“, so der Außenminister. Eine zentrale Säule des Zusammenhalts in Europa sei der Austausch zwischen den Gesellschaften. „Gemeinsame deutsch-dänische Projekte, etwa für weniger Bürokratie und einfachere Absprachen in der Verwaltung, bringen Menschen auf beiden Seiten der Grenze enger zusammen“, so Wadephul. Darauf wolle man weiter aufbauen. ✨ durch KI bearbeitet, 28. August 2025 09:35. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück