# Dax steigt dank Venezuela-Hoffnung, Rekordhoch wieder in Sicht Datum: 05.01.2026 09:50 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/dax-steigt-dank-venezuela-hoffnung-rekordhoch-wieder-in-sicht-672393/ --- Der Dax ist mit Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Belastungen durch die politische Lage in Venezuela blieben zunächst begrenzt, während die Aussicht auf ein mögliches Rekordhoch im deutschen Leitindex Thema an den Märkten war. Am Ölmarkt fielen die Reaktionen bislang moderat, der Euro zeigte sich etwas schwächer. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax am Montag mit rund 24.735 Punkten berechnet und lag damit 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Infineon und Airbus, am Ende die Münchener Rück, die Hannover Rück und Eon. ## Venezuela rückt in den Fokus der Börsianer „Heute kommt auf dem Parkett an dem Thema Venezuela niemand vorbei“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „So außerordentlich die Ereignisse auch sein mögen, Anleger können sich vielleicht mit einem einmaligen Event arrangieren.“ Was jetzt allerdings niemand gebrauchen könne, sei eine geopolitische Kettenreaktion, so Stanzl weiter (Consorsbank). ### Dax im Umfeld internationaler Börsen und Rekordhoch „Der Dax könnte mit dem Rückenwind steigender internationaler Börsen einen weiteren Versuch unternehmen, das Rekordhoch zu testen“, erklärte Stanzl (Consorsbank). „Gelingt der Ausbruch über dieses bei guten Handelsumsätzen, könnte es zu einer raschen Zunahme der Dynamik nach oben kommen.“ ### Kaum direkte Folgen am Ölmarkt Reaktionen am Ölmarkt gab es durch die Situation in Venezuela bisher kaum. „Das Angebot auf dem weltweiten Ölmarkt ist so üppig, dass trotz Venezuela auch kurzfristig kein starker Preisanstieg zu erwarten ist“, so Stanzl (Consorsbank). Es sei gut möglich, dass es jetzt zu einer temporär geringeren Versorgung mit venezolanischem Öl komme, was aber kaum einen Unterschied mache. „Eine viel größere Rolle spielt die Wahrscheinlichkeit mittelfristig steigender Ölexporte aus Venezuela, die das ohnehin schon üppige Angebot weiter erhöhen könnten“, so der Marktexperte. „Ölhändler blicken auf die Lage in drei bis sechs Monaten und bereiten sich auf fallende Preise vor.“ Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1692 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8553 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 60,26 US-Dollar; das waren 49 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 5. Januar 2026 09:50. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück