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Dax steigt dank US-Zinssenkungshoffnungen über 23.000 Punkte

Der Dax hat am Montag zugelegt und ist zum Xetra-Handelsschluss mit 23.239 Punkten aus dem Handel gegangen, ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Rückenwind erhielt der Deutsche Aktienindex vor allem durch neue Zinssenkungshoffnungen in den USA, die auch an der Wall Street für Entspannung sorgten.

Zinssenkungshoffnungen stützen Aktienmarkt

Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets, führte die Entwicklung auf geldpolitische Signale aus den USA zurück. „Der Deutsche Aktienindex ist dank zurückkehrender Zinssenkungshoffnungen in den USA vorerst um einen Totalabsturz herumgekommen“, sagte Romar laut CMC Markets. „Als die 23.000er-Marke am Freitag kräftig wackelte, trat gerade noch rechtzeitig New-York-Fed-Chef John Williams vor die Mikrofone und sprach davon, dass man die Zinsen bald noch einmal senken könne. Ein Schelm, wer hier Zufälligkeit vermutet – ist doch die US-Notenbank bekannt dafür, Feuer am Aktienmarkt schnell zu löschen.“

Weiter erläuterte Romar: „Die am Anleihemarkt eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine dritte Zinssenkung in diesem Jahr sprang nach dem vorab veröffentlichten Redetext wieder auf 70 Prozent zurück, was zu einer Erleichterungsrally an der Wall Street führte. Der schnelle Stimmungsumschwung kam dann auch dem Dax zu Hilfe, der sich heute wieder etwas weiter von der entscheidenden 23.000er-Marke absetzen konnte. Die Tatsache, dass die Gewinne im Tagesverlauf allerdings wieder etwas abbröckelten, zeigt die fragile, technische Verfassung des Dax, was noch eine Weile für hohe Nervosität und Schwankungen in den Kursen sorgen dürfte.“

Bayer-Aktie mit zweistelligem Plus

Deutlich im Fokus stand die Aktie von Bayer. „Die Aktie von Bayer war heute zur Abwechslung mal der unangefochtene Spitzenreiter im Dax mit einem zweistelligen Plus auf ein neues Jahreshoch“, sagte Romar nach Angaben von CMC Markets. „Das Schlaganfall-Medikament Asundexian hat einen wichtigen Erfolg in der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie erzielt und das Zeug zu einem Blockbuster. Damit hält die Serie positiver Nachrichten aus der Pharmasparte des Leverkusener an und sorgt für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends, den die Aktie seit der Beendigung ihrer Talfahrt vor zwölf Monaten aufgenommen hat – das Plus beträgt seitdem mehr als 50 Prozent. Allerdings bedeutete der Monsanto-Albtraum zuvor eine fast 90-prozentige Kapitalvernichtung für langjährige Aktionäre, für die die aktuelle Entwicklung nur wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein wirken dürfte.“

Rüstungswerte unter Druck – Euro, Gold und Öl fester

Dagegen standen Rüstungsaktien unter Verkaufsdruck. „Verlierer waren heute die Rüstungsaktien, nachdem die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand in der Ukraine wieder zunehmen.“ Allerdings gelte auch hier, dass man schon oft an diesem Punkt gewesen sei und der Friedensplan der Amerikaner derzeit noch für mehr Verwirrung, Unverständnis und damit Diskussionen sorge. Diese sprächen für einen immer noch langen Weg zum Frieden in dem nun schon fast vier Jahre dauernden Konflikt. „Da das Thema Verteidigung selbst im Erfolgsfall weit oben auf der Tagesordnung der kommenden Jahre stehen dürfte, spricht nicht wirklich viel für ein Ende des Booms in den entsprechenden Aktien von Rheinmetall und Co“, sagte Romar laut CMC Markets.

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagnachmittag etwas fester: Ein Euro kostete 1,1524 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8678 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte ebenfalls profitieren. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.098 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 0,8 Prozent. Das entspricht einem Preis von 114,33 Euro pro Gramm.

Auch der Ölpreis legte zu: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 62,81 US-Dollar, 25 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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