HASEPOST
 

DAX startet Woche mit Vorsicht, Schuldenpaket im Fokus

Der Dax setzte seinen Aufwärtstrend zu Beginn des Handels am Montag zunächst verhalten fort. Gegen 9:30 Uhr erreichte der Leitindex rund 23.045 Punkte, ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag. Aktien von Bayer, Brenntag und MTU führten die Liste der Kursgewinne an, während Vonovia, Symrise und Zalando am unteren Ende des Index rangierten.

Unsicherheiten über das Schuldenpaket

Die Börsen blicken mit Anspannung auf die bevorstehende Abstimmung im Bundestag über das Schuldenpaket. Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, äußerte: „Dass mit dem ehemaligen Generalsekretär Czaja ein prominentes CDU-Mitglied am Dienstag gegen das Finanzpaket stimmen will, hört die Börse gar nicht gern. Sollten sich noch rund 30 weitere Abgeordnete aus den Reihen von Union, SPD und Grünen bis morgen entscheiden, dagegen stimmen zu wollen, ist der Billionen-Wumms für Verteidigung und Infrastruktur nicht mehr so sicher, wie es noch am Freitag nach der Zustimmung der Grünen schien“ (Quelle: CMC Markets).

Erst nach der Abstimmung werde es Klarheit darüber geben, „ob Friedrich Merz mit prall gefüllten Kassen oder ohne regieren kann oder muss,“ so Stanzl weiter.

Signale aus China

Auch aus China kämen derzeit wichtige Marktsignale. Stanzl erklärte: „Chinas Regierung macht die Wirtschaft zur Chefsache. Dass das Ansinnen, neues Wachstum zu kreieren, von Erfolg gekrönt sein könnte, sieht man dabei immer mehr“ (Quelle: CMC Markets). Die chinesische Industrieproduktion übertraf den zweiten Monat in Folge die Erwartungen, was Stanzl als positives Signal auch für Deutschland wertet. „Die chinesische Industrie scheint ihre Lagerbestände normalisiert zu haben und fängt wieder an, zu produzieren,“ bemerkte er. Dies sei angesichts der US-Strafzölle besonders relevant, da die Volksrepublik ein bedeutender Exportmarkt für Deutschland ist.

Weitere Marktentwicklungen

Am Devisenmarkt zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0878 US-Dollar, ein Dollar entsprechend 0,9193 Euro.

Auch der Ölmarkt verzeichnete eine Preissteigerung: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent lag gegen 9 Uhr deutscher Zeit bei 71,11 US-Dollar, was einem Anstieg von 53 Cent oder 0,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entsprach.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion