# Dax startet schwach: Anleger warten auf Berichtssaison und Fed Datum: 26.01.2026 12:50 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/dax-startet-schwach-anleger-warten-auf-berichtssaison-und-fed-680144/ --- Der Dax hat sich am Montagmittag schwach gezeigt. Nach einem zunächst uneindeutigen Handelsstart rutschte der Leitindex bis 12:30 Uhr auf 24.850 Punkte ab und lag damit 0,2 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitag. Während Investoren vor allem auf Edelmetalle und die anlaufende Berichtssaison blicken, sorgen auch anstehende Notenbanksitzungen und US-Technologiebilanzen für Zurückhaltung an den Märkten. ## Verhaltener Wochenauftakt am deutschen Aktienmarkt Nach einem uneindeutigen Start mit einem Tanz um die Nulllinie ging es für den Dax bis 12:30 Uhr dann doch etwas deutlicher runter auf 24.850 Punkte, das waren 0,2 Prozent weniger als bei Freitagsschluss. Marktanalyst Andreas Lipkow sagte zur Stimmung am Aktienmarkt: „Die Investoren schauen zum Wochenstart zum einen auf die Kursbewegungen an den Edelmetallmärkten und zum anderen auf die bevorstehende Berichtssaison, die in dieser Handelswoche mit den Dax-Schwergewichten ebenfalls Dynamik aufnehmen wird.“ Außerdem stünden die US-Notenbanksitzung und weitere Quartalszahlen einiger großer US-Techkonzerne auf der Wochenagenda. ### Defensive Haltung der Marktteilnehmer „Die Marktteilnehmer werden sich in diesem Umfeld eher defensiv verhalten und abwarten, wie sich die Faktenlage darstellen wird. Das zeigt sich bereits bei den Dax-Werten, bei denen sich derzeit lediglich 15 Unternehmen auf der Gewinnerseite befinden“, sagte Lipkow. Die Bankentitel führen das Gewinnerfeld an und werden von den Aktien der Heidelberg Materials, Adidas und Eon flankiert. ### Euro schwächer, Gold auf Rekordniveau Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1854 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8436 Euro zu haben. Der Goldpreis verzeichnete weiter starke Zuwächse und notierte nahe am erst am Vormittag aufgestellten Allzeithoch, am frühen Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.092 US-Dollar gezahlt (+2,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 138,11 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmittag 66,07 US-Dollar, das waren 19 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 26. Januar 2026 12:50. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück