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Dax schließt nahezu unverändert – US-Notenbankprotokoll und Nvidia-Zahlen erwartet

Am gestrigen Dienstag, schloss der DAX nahezu auf Vortagesniveau und der Marktanalyst Konstantin Oldenburger analysierte den Handelstag und gab einen Ausblick auf mögliche zukünftige Bewegungen auf dem Parkett. Sowohl Siemens Energy als auch der Rüstungskonzern Rheinmetall standen im Fokus. Zudem wurden Veränderungen im Gas- und Ölpreis, sowie eine leichte Schwächung der europäischen Gemeinschaftswährung festgestellt.

Entwicklung des DAX und Börsenausblick

Nach einer leichten Erhöhung am Morgen, rutsche der DAX am Nachmittag immer wieder ins Minus. Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets, kommentierte: “Nach einem weiteren Tag Verschnaufpause an der Frankfurter Börse könnte heute Abend mehr Bewegung zumindest in den nachbörslichen Terminhandel kommen, der dann morgen auf dem Parkett für größere Veränderung sorgt.” Er führte die erwartete Volatilität auf anstehende Ereignisse wie die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung der US-Notenbank und Quartalsberichte von Nvidia zurück. Er wies auch darauf hin, dass die Thanksgiving-Woche an der Wall Street historisch gesehen oft eine sehr positive Handelswoche ist, “so dass die Bullen an der Wall Street nach Fed-Protokoll und Nvidia-Zahlen noch durchaus eine Schippe drauflegen könnten, wenn alles passt.”

Unternehmensnews und Rohstoffpreise

Siemens Energy stand kurz vor Handelsschluss aufgrund der Präsentation von Sparplänen für ihre Windkraftsparte im Blickpunkt.
Derweil verzeichnete die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall die deutlichsten Zugewinne, da das Unternehmen eine Verdopplung des Umsatzes bis 2026 prognostiziert.

In Bezug auf Rohstoffpreise gab es Veränderungen sowohl im Gas- als auch im Ölmarkt. Der Preis für eine Megawattstunde Gas sank auf 44 Euro, was einen implizierten Verbraucherpreis von acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde bedeutet, sollte dieses Preisniveau dauerhaft bestehen bleiben. Der Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent sank ebenfalls auf 82,01 US-Dollar pro Fass.

Entwicklung der Gemeinschaftswährung

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0929 US-Dollar, was einen Rückgang von 0,11 Prozent bedeutete und einem Wechselkurs von 0,9150 Euro für einen Dollar entspricht.

mit Material von dts Nachrichtenagentur
mit Material von dts Nachrichtenagentur
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

  

   

 

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