Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts

Frankfurt/Main (dts) – Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag kräftige Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.908 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,78 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der starke Euro sorgte für schlechte Stimmung bei den Anlegern.



Erstmals seit Januar 2015 kletterte die europäische Gemeinschaftswährung über die Marke von 1,20 US-Dollar. Am Dienstagmittag kostete ein Euro 1,2049 US-Dollar (+0,59 Prozent). Außerdem bereitete der Nordkorea-Konflikt den Anlegern Sorgen. Nordkorea hatte am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) erneut eine Rakete gestartet. Sie soll über Japan hinweg geflogen und in den Pazifik gestürzt sein. Ein japanischer Regierungssprecher sprach von einer „ernsten und schwerwiegenden“ Bedrohung Japans. Der Goldpreis konnte profitieren, am Mittag wurden für eine Feinunze 1.321,18 US-Dollar gezahlt (+0,91 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,25 Euro pro Gramm. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Vonovia, Beiersdorf und Fresenius Medical Care mit den geringsten Verlusten. Die Aktien von ProSiebenSat.1 stürzten ab. Die Wertpapiere des Medienkonzerns sind gegenwärtig über zehn Prozent im Minus die Schlusslichter der Liste. Das Unternehmen rechnet im dritten Quartal mit einem Umsatzrückgang im Fernsehwerbegeschäft.