Welche Namen sind bei frischgebackenen Eltern besonders beliebt? Die aktuelle Statistik des Osnabrücker Standesamtes gibt darauf eine klare Antwort. Für Kinder, deren Geburten im Jahr 2025 gemeldet wurden, liegen Emilia bei den Mädchen und Theo bei den Jungen ganz vorn.
Klassiker und kurze Namen dominieren
Mit 29 Nennungen führt Emilia die Rangliste der Mädchennamen an. Dicht dahinter folgen Emma mit 28 und Mia mit 26 Eintragungen. Bei den Jungen setzt sich Theo mit deutlichem Vorsprung durch: 37 Jungen erhielten diesen Namen. Auf Platz zwei liegt Emil mit 35, gefolgt von Noah, der 30 Mal vergeben wurde.
Alternative Schreibweisen verändern das Bild
Rechnet man unterschiedlich geschriebene, aber gleich ausgesprochene Namen zusammen, ergibt sich zumindest bei den Mädchen ein anderes Spitzenfeld. Sophia, auf Rang 9 mit 21 Nennungen, und Sofia, auf Rang 24 mit 13 Nennungen, kämen gemeinsam – wie schon 2024 – auf Platz eins der beliebtesten Mädchennamen.
Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr
Ein Blick auf die Entwicklung zeigt interessante Veränderungen. Mia, 2024 noch der beliebteste Mädchenname, bleibt zwar gefragt, rutscht aber auf Rang 3 ab. Bei den Jungen verloren frühere Spitzenreiter deutlich an Boden: Felix und Elias, die 2024 noch ganz oben standen, erreichten 2025 nur noch einen geteilten zwölften beziehungsweise einen geteilten 16. Platz. Die Nachfrage blieb jedoch stabil: Mit 22 Kindern namens Felix und 20 namens Elias liegen die Zahlen nur geringfügig unter dem Vorjahr.
Viele Kinder mit mehreren Vornamen
Insgesamt wurden 2025 beim Osnabrücker Standesamt 4.648 Geburten angezeigt. Die Mehrheit der Kinder erhielt einen Vornamen, nämlich 3.456. Weitere 1.099 Kinder bekamen zwei Vornamen, 84 drei, acht sogar vier. Ein Mädchen sticht besonders hervor: Es erhielt gleich fünf Vornamen.
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