Deutschland & die Welt Das Freiwillige Ökologische Jahr - mehr als nur Umweltschutz

Das Freiwillige Ökologische Jahr – mehr als nur Umweltschutz

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Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) für Umweltschutz zu engagieren. Ab September 2020 wird wieder eine freie Stelle zu vergeben sein. Doch was machen die sogenannten FÖJler eigentlich? Wir haben bei Linus Otten nachgefragt.

Otten ist seit September 2019 als FÖJler beim DBU tätig. Sein Interesse für den Umweltschutz entdeckte er allerdings schon früher. „Ich bin seit ich zehn Jahre alt war im Umweltbereich tätig“, erklärt er. 2017 wirkte er bereits bei dem Greenpeace-Projekt „YoU-turn the streets“ mit, um sich für eine Wende in der Verkehrspolitik und saubere Luft in den Städten einzusetzen.  Privat ist er momentan außerdem als Gruppenleiter aktiv. „Ich arbeite gerne mit Kindern. Im FÖJ kann ich das super mit dem Thema Umweltschutz verbinden“, so Otten.

Was macht man eigentlich als FÖJler?

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Die Aufgabenbereiche eines FÖJlers bei der DBU sind vielfältig. „Ich kann in alle Projekte reinschauen und auch eigene Ideen einbringen“, berichtet der Abiturient. Sein Alltag erstrecke sich von der Vorbereitung und Veranstaltung von Führungen über Recherchearbeiten bis hin zum Empfangsdienst. „Was mir speziell an der Arbeit im DBU gefällt, ist außerdem die familiäre Atmosphäre. Intern sprechen wir manchmal von einer richtigen DBU-Familie. Zudem bin ich in meinen Arbeitszeiten ziemlich flexibel“, merkt Otten an. Er müsse 38,5 Stunden die Woche arbeiten, könne den Arbeitsbeginn aber flexibel im Rahmen der Gleitzeit an seinen Tagesplan anpassen. Alle zwei Monate finden außerdem Wochenseminare statt bei denen die FÖJler die Möglichkeit haben, Gleichgesinnte aus der Region kennenzulernen und sich gemeinsam über Umweltschutz betreffende Thematiken zu informieren. „Beim letzten Mal haben wir uns mit dem Thema Energie beschäftigt“, erzählt der 19-Jährige, „da ging es unter anderem darum, wie wir den Energieverbrauch nachhaltiger gestalten können.“ Die Seminare sind außerdem eine gute Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Dementsprechend verbringen einige FÖJler nach den gemeinsamen Seminaren auch privat Zeit zusammen.

Führungen zu geben gehört auch zu den Aufgaben eines FÖJlers

Was sind die Voraussetzungen und wie läuft das Bewerbungsverfahren?

Das FÖJ spricht junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren an. Otten entschied sich bereits nach Abschluss seines Abiturs für einen Einsatz als FÖJler. Allerdings gibt es auch Bachelorabsolventen, die sich nach vorläufigem Abschluss ihrer Studienzeit für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr interessieren. Als FÖJler beim DBU solle man neben dem passenden Alter und einem Interesse für Umweltschutz auch Eigenständigkeit mitbringen. „Manchmal ist auch Selbstorganisation und Eigeninitiative gefragt“, schmunzelt Otten. Er ermuntert zukünftige FÖJler, ihre eigenen Ideen selbstbewusst einzubringen: „Es gibt erstmal kein Falsch. Man kann gemeinsam an Projektideen arbeiten und diese optimieren.“

Interessierte können sich noch bis zum 29. Februar 2020 für eine Stelle als FÖJler bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bewerben. Das DBU Zentrum für Umweltkommunikation bietet zusammen mit der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz (NNA) jährlich einer jungen Person die Möglichkeit, sich im Rahmen eines FÖJs für den Umweltschutz zu engagieren. Das Bewerbungsverfahren läuft über ein Onlinebewerbungsportal, welches über die Homepage des NNA unter www.nna-foej.de zu finden ist.

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