Osnabrück Daniel Thioune verlängert beim VfL Osnabrück bis 2021

Daniel Thioune verlängert beim VfL Osnabrück bis 2021

Große Freude bei Fans und Verantwortlichen des VfL Osnabrück

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Bei einer Pressekonferenz am 17. September um 13.00 Uhr gab Sportdirektor Benjamin Schmedes bekannt, dass der Vertrag von Chef-Trainer Daniel Thioune bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden sei. Auch Co-Trainer Merlin Polzin bleibe den Lila-Weißen erhalten, denn sein Vertrag wurde ebenfalls bis 2021 verlängert.

Als Joe Enochs nach einem schlechten Start in die Saison 17/18 im Oktober 2017 als Cheftrainer beurlaubt wurde, übernahm der ehemalige VfL-Profi und Ur-Osnabrücker Daniel Thioune das Training, der bereits seit 2013 Jugendmannschaften des VfL trainiert hatte. Nach einigen Wochen als Interimstrainer erhielt er im November 2017 einen Vertrag als Cheftrainer. Der Verein setzt erneut das Vertrauen in ihn und verlängert seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

Thioune führte den VfL zurück in die 2. Bundesliga

In der Saison 17/18 konnte gerade noch der Abstieg abgewandt werden, doch schon in der folgenden Saison 18/19 führte Thioune den VfL zur ebenso überlegenen wie sensationellen Meisterschaft und damit zum Aufstieg in die zweite Bundesliga.

Der Start in die zweite Liga verlief mit einer nur leicht veränderten Mannschaft allen Unkenrufen zum Trotz bislang hervorragend und der VfL steht heute auf dem 7. Platz. Das Tandem Thioune/Schmedes könnte also auch in Zukunft noch für die ein oder andere positive Überraschung sorgen.

Ob der Vertrag auch für eine andere Liga gelte, wollte Thioune mit einem Lächeln nicht beantworten, da er die Vertragsdetails nicht so genau kenne.

Kalla Wefelhttps://kallawefel.info/
Kalla Wefel saß mit zwei Jahren zum ersten Mal auf der Trainerbank des VfL, und zwar auf dem Schoß seines Vaters „Doc“ Wefel, der 34 Jahre lang Mannschaftsarzt und Vorstandsmitglied war. Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß, Jupp Heynkes, Gerd Müller, Paul Breitner, Lothar Matthäus, Diego Maradona und Kalla Wefel hatten denselben Fußballtrainer, nämlich Udo Lattek, der einst bei Familie Wefel ein und aus ging. Diese und viele weitere skurrile, heitere und ernste Geschichten und Anekdoten um den VfL lassen sich in seinen Büchern „Mein VAU-EFF-ELL!“ und „111 Gründe, den VfL Osnabrück zu lieben“ nachlesen. Die von ihm 2010 mit viel Aufwand produzierte CD „Wir sind der VfL“ wurde 5.000 mal verkauft und der komplette Erlös (etwa 30.000 €) ging an terre des hommes. Seine VfL-Heimatabende sind legendär. Mit „Kär, Kär, Kär!“ schrieb er das nach der Bibel und „Mein Kampf“ meistverkaufte Buch Osnabrücks. Mit "Der VfL in der Saison 2019/20" hat er ein neues Format entwickelt, das von nun an jährlich erscheinen soll. Seit über vierzig Jahren arbeitet er professionell als Journalist und Autor sowie als Kabarettist und Musiker.

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